Überzeugende Bass-Darstellung

Elac Linie 60.2 Set: 5.2-Surround-Ensemble im Test

Neues aus Norddeutschland: Mit der Linie 60.2 landet ein für Elac-Verhältnisse fast schon preisgünstiges 5.2-Set im netzwelt-Hörraum. Was die sieben Lautsprecher im Wert von 3.850 Euro dort zeigten, ist im folgenden Testbericht nachzulesen. Netzwelt jedenfalls staunte nicht schlecht.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Technik
  2. 2Surround-Hörtest
  3. 3Stereo-Hörtest
  4. 4Fazit
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Design und Technik

Auch bei der Linie 60.2 kommt, nach der Entfernung der Stoffabdeckung, der typische Elac-Look zum Vorschein: glänzende Aluminium-Sandwich-Membranen. Hinzu kommt noch das silberfarbene Schutzgitter der Hochtonkalotte. Um die Steifigkeit der Membranen zu erhöhen, verwendet das Kieler Unternehmen eine Mischung aus Pappe und Aluminium, was zusätzlich die Partialschwingungen verringert.

In den großen Drei-Wege-Standboxen arbeiten die 17,5-Zentimeter-Tieftontreiber bis 600 Hertz, anschließend beackert ein 14-Zentimeter-Konus mit hohem Wirkungsgrad den Bereich bis 2.200 Hertz.

Die Standlautsprecher verfügen – im Gegensatz zum Center – über Bi-Wiring-Terminals.
Die Standlautsprecher verfügen - im Gegensatz zum Center - über Bi-Wiring-Terminals. (Bild: netzwelt)

In den Center verbauten die Entwickler Tief-/Mittel-Töner mit geringer Eigenresonanz, die dank Bassreflextechnik ähnlich tief spielen können wie die großen Boxen des hier vorgestellten Sets. Oberhalb von 2.200 Hertz greift dann bei allen Lautsprechern eine 25-Millimeter-Gewebekalotte ein.

Da die Norddeutschen Schaumstoffpfropfen beilegen, mit denen man das Bassreflexrohr auf der Rückseite verschließen kann, lässt sich die Basswiedergabe der Standboxen flexibel regulieren. Noch mehr Raum zum Tüfteln lassen allerdings die beiden Subwoofer des Typs Sub 2040 ESP: Diese besitzen einen parametrischen Filter zur Bekämpfung von Raumresonanzen.

Raumkorrektur am Subwoofer: Bassresonanzen lassen sich im Bereich zwischen 33 und 100 Hertz je nach Geschmack senken. (Bild: netzwelt)
Raumkorrektur am Subwoofer: Bassresonanzen lassen sich im Bereich zwischen 33 und 100 Hertz je nach Geschmack senken. (Bild: netzwelt)

Überhaupt, der Subwoofer: Seine beiden nach unten und oben feuernden 200-Millimeter-Treiber liegen einander gegenüber und eliminieren auf diese Weise Gehäuseschwingungen. Dazu bewahrt ein elektronisches Stabilitätsprogramm namens "ESP" die luftdicht eingebauten Treiber vor Überlastungen oder Verzerrungen. Im Inneren verfügt jeder Subwoofer über eine 300 Watt starke Class-D-Endstufe, die Lautstärken bis zu 110 Dezibel ermöglicht.

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