Fernseher für Otto Normalverbraucher?
Toshiba 40ZV743: 40-Zoll-LCD-TV mit Universaltuner im Test
Wer für einen dreistelligen Euro-Preis eine 40-Zoll-Bildschirmdiagonale und einen Universaltuner für alle Empfangswege anbietet, ist auch für die breite Konsumentenmasse interessant. Netzwelt hat den 950 Euro teuren Toshiba 40ZV743 genau unter die Lupe genommen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung
- 2Handhabung und Klang
- 3TV-Bildqualität
- 4Blu-ray-Bildqualität
- 5Fazit: Allrounder mit Schwächen
Ausstattung
Neben einem Multituner, der den einfachen Empfang von DVB-C, DVB-T und DVB-S2 ermöglicht, ist auch noch ein CI+-Schacht integriert. Nutzer, die über ein entsprechendes HD+-Modul verfügen, können also auch die deutschen Privatsender in HDTV-Qualität empfangen.

Weiterhin spendierten die Entwickler dem 40-Zöller noch einen Media-Player, der Videos von Netzwerkservern und USB-Speichern akzeptiert. Auch der Zugriff auf das Internet ist möglich - für den drahtlosen Zugang ist jedoch ein zusätzliches WLAN-Dongle notwendig.
Handhabung und Klang
Der TV-Komfort hat Licht- und Schattenseiten. Positiv sticht die praxisgerecht vorsortierte Senderliste hervor, die auf Wunsch auch nur frei empfangbare Programme anzeigen kann. Da es auch eine Programmtauschtaste gibt, kann schnell und leicht zwischen zwei Sendern gewechselt werden.
Leider dachten die Toshiba-Ingenieure nicht an Sortierfilter, um die Sender beispielsweise nach dem Alphabet zu ordnen. Das Bildschirmmenü ist grafisch eher schlicht gehalten, dafür aber sehr informativ. Wird "HDMI Info" aktiviert, zeigt der Fernseher Auflösung, Bildwiederholrate, Farbraum und Bit-Tiefe ankommender HDMI-Signale an.
Die eingebauten Lautsprecher geben Mitten und Höhen halbwegs homogen wieder, neigen aber schon bei niedrigen Lautstärken zum Verzerren.



Der 42 Zoll große Toshiba ZV 635 D ist mit einem Straßenpreis von etwa 750 Euro vergleichsweise günstig. Im Test gefällt vor allem die Bilddarstellung bei Tageslicht. Wenn es dunkel wird, zeigt der Toshiba-TV leider ebenfalls seine dunkle Seite.
Mit einer Bildschirmdiagonale von 140 Zentimetern sprengt er gerne das eine oder andere Wohnzimmer, der Toshiba 55 SV 685 D. Dementsprechend groß ist auch sein Preis: 3.500 Euro. Wie gut, dass es das Internet und seine Elektronikhändler gibt, denn dort kann man den 55-Zöller bereits für knapp 2.000 Euro abstauben.
Wer beim Fernsehen gerne den Kopf in den Nacken legt, sollte ein Auge auf den Toshiba 55 ZV 635 D werfen. Der mit 55 Zoll fast schon riesige LCD-Fernseher bietet für 2.300 Euro ein großflächiges Bild, einen Drei-Wege-Tuner und eine 200-Hertz-Bewegungsverbesserung. Im Internet bekommt man ihn bereits für 1.500 Euro.
Auch Toshiba mischt in den höheren TV-Preisregionen mit, wie der 2.500 Euro teure 46 SV 685 D demonstriert. Der 46-Zöller sieht äußerst edel aus und erzeugt durch die Local-Dimming-Technologie einen herrlich hohen Kontrast. Wo seine anderen Stärken und Schwächen liegen, fand netzwelt im umfangreichen Testparcours heraus.
Panasonic ist in erster Linie für seine Plasma-Fernseher bekannt, die immer wieder mit Lob überschüttet werden. Dabei geht fast unter, dass der japanische Konzern auch LCD-Fernseher herstellt. Einer dieser LCDs, der nagelneue 42-Zöller TX-L42 D 25 E, musste sich dem netzwelt-Qualitäts-Check stellen – mit durchwachsenem Ergebnis.
Beim Sony KDL-52 V 5800 handelt es sich um das 52 Zoll große Flaggschiff von Sonys preiswerter V-5800-Serie. Ob der 1.800 Euro teure 52-Zöller sein Geld auch wirklich wert ist, untersuchte netzwelt im Messlabor und beim ausführlichen Sehtest – mit erstaunlichem Ergebnis.
Obwohl der Panasonic TX-L 42 S 10 E nicht mehr ganz taufrisch ist, kann man ihn leicht im Internet auftreiben. Dort liegt der mit 1.000 Euro Listenpreis angegebene LCD-Fernseher oft deutlich unter 600 Euro, was bei topaktuellen Panasonic-Modellen nie der Fall ist. Ob er dieses Geld auch wert ist, musste er im netwelt-Testparcours beweisen.
Nicht jeder möchte einen vierstelligen Betrag für einen Flachbildfernseher ausgeben. Für diesen Käuferkreis hat Toshiba den 40 XV 733 G entwickelt, der laut Liste 900 Euro kostet, aber im Internet bereits für 700 Euro erhältlich ist. Doch kann der schicke 40-Zöller auch bild- und ausstattungstechnisch überzeugen?
Die Preisklasse um 1.000 Euro ist auf dem Fernsehermarkt besonders heftig umkämpft. Welche Argumente für und welche Fakten gegen den LG 42 LH 4000 sprechen, hat die netzwelt-Redaktion für Sie herausgefunden. Der Internetpreis, der mittlerweile schon unter 600 Euro liegt, klingt auf jeden Fall sehr interessant.
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Mit dem 40 PFL 6605 bietet Philips einen vergleichsweise günstigen LCD-TV mit 40-Zoll Bild-Diagonale. Im Test gefällt er nicht nur durch seinen sparsamen Umgang mit dem Strom.




