Schnell das richtige Design finden
Google Docs: Vorlagen für das Officepaket im Web
Google Docs ist eines der ersten Büroprogramme, die ausschließlich im Browser laufen. Seit der ersten Version im Oktober 2006 hat der Dienst deutlich an Funktionalität zugelegt und bietet natürlich auch die Möglichkeit, eigene Vorlagen zu nutzen. Google selbst stellt eine große Zahl an ansehnlichen Vorlagen bereit.
Inhaltsverzeichnis
- 1Googles Vorlagen-Galerie
- 2Eigene und neue Vorlage
- 3Fazit
Für einfache Büroaufgaben benötigt man längt keine teure Office-Lizenz mehr, ein halbwegs aktueller Browser und Cloud-Dienste wie Google Docs, Zoho oder Acrobat.com genügen. Die webbasierten Lösungen haben aber den Nachteil, dass sie meist nur wenige Vorlagen bieten - mit Ausnahme von Google Docs, hierzulande Google Text und Tabellen genannt. Netzwelt zeigt, wie man mit den Vorlagen am besten arbeitet.
Googles Vorlagen-Galerie
Die Verwaltung aller Vorlagen erfolgt in der sogenannten Google Docs Galerie, die der Nutzer nach Anmeldung an einem Konto über den Knopf für neuen Dokumente erreicht. Google Docs öffnet die Galerie dann in einem neuen Browser-Tab oder -Fenster. Nutzer können die verfügbaren Vorlagen über die Suchleiste leicht durchsuchen, alternativ erfolgt die Navigation auf der Seite über Links in der Seitenleiste. Der Benutzer kann Vorlagen nach Beliebtheit, Typ (Text, Tabelle, Präsentation, Formular, Zeichnung) oder Inhalt sortieren.
Besonders die Kategorien für die Inhalte helfen, schnell ans Ziel zu gelangen - egal ob ein Kalender, ein Album oder eine Vorlage für Visitenkarten gewünscht wird. Die Qualität der Dokumente ist dabei sehr unterschiedlich und leider nicht immer ausreichend für europäische Nutzer. So ist ein großer Teil der Vorlagen für Briefe und Fax-Mitteilungen auf das US-Format ausgelegt, sodass damit erstellte Dokumente etwa nicht für den Versand in einem deutschen Briefumschlag mit Fenster taugen. Auch Rechnungen passen nicht sehr gut.



Das kostenlose "OffiSync" hilft Google-Anwendern dabei, Dokumente mit Google Docs und Microsoft Office zu bearbeiten. Das Programm gestattet dem Nutzer, seine Dokumente sowohl auf dem Rechner als auch in Googles Online-Dienst zu öffnen und zu ändern.
Wer heute Office-Anwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationssoftware braucht, muss keine Programme installieren oder gar kaufen. Online-Office-Tools wie Google Docs oder Zoho laufen vollständig im Browser, sind kostenlos und erledigen viele Aufgaben genauso gut wie die Microsoft-Programme oder Open Office.
Facebook-Nutzer können künftig Dokumente online bearbeiten und mit ihren Freunden teilen. Möglich macht das eine neue Software, die von Microsoft entwickelt wurde und auf Office 2010 basiert.
Wer täglich mit den Cloud-Anwendungen von Google arbeitet, sollte sich das Programm Cloud Connect ansehen. Es erleichtert den Austausch von Texten, Präsentationen und Tabellen mit Office ganz erheblich.
Im Netz ist ein Bild von einem neuen Google Service aufgetaucht. Das "Google Drive" genannte Projekt soll möglicherweise Google Docs ersetzen und neben dem Webspeicher auch die geräteübergreifende Synchronisation von Dateien erleichtern.
Wer das freie Büropaket LibreOffice verwendet, kann sich über eine neue Sammlung von Erweiterungen und Vorlagen freuen. Die Zusammenstellung soll es Einsteigern leichter machen, mit LibreOffice zu arbeiten.
Mittlerweile gibt es für nahezu jeden Zweck eine Webanwendung, die sich direkt im Browser bedienen lässt und keine umständliche Installation erfordert. Für Collagen eignet sich besonders gut die Website Photovisi.




