Preiswertes Modell

Denon DBP-1611UD: 3D-Universal-Player im Test

Blu-ray-Player von Denon sind in der Regel eine teure Angelegenheit und dringen oft in vierstellige Euro-Bereiche vor. Mit dem 430 Euro teuren Denon DBP-1611UD möchten die Japaner nun auch eine preisbewusstere Kundschaft ansprechen - ob ihnen das gelingt, zeigt der netzwelt-Praxistest.

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Das Gehäuse des Denon DBP-1611 UD wirkt sehr hochwertig, wodurch sich der Japaner deutlich von den preiswerteren Konkurrenz-Playern abhebt. (Bild: netzwelt)
Das Gehäuse des Denon DBP-1611UD wirkt sehr hochwertig, wodurch sich der Player deutlich von den preiswerteren Konkurrenz-Modellen abhebt. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung
  3. 3Klangqualität
  4. 4DVD-Bildqualität
  5. 5Blu-ray-Bild
  6. 6Fazit: Viel Gegenwert fürs Geld
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Ausstattung

Bei seinen bisherigen Modellen legte Denon viel Wert auf hochkarätige Audiotechnik, die sich deutlich von 08/15-Playern abhebt. Beim neuen DBP-1611UD wurde die aufwendige Technik hingegen zu Gunsten des Preises eingespart.

Von einem schlecht ausgestatteten Player kann dennoch keine Rede sein, im Gegenteil sogar. Denn das "UD" im Namen deutet bereits an, dass es sich hier um einen Universalplayer handelt, der nicht nur 3D-Discs, sondern zusätzlich auch noch Super-Audio-CDs (SACD) und DVD-Audio abspielen kann.

Mit Ausnahme eines analogen Mehrkanal-Ausgangs bietet der Denon auf der Rückseite Vollausstattung. (Bild: netzwelt)
Mit Ausnahme eines analogen Mehrkanal-Ausgangs bietet der Denon auf der Rückseite Vollausstattung. (Bild: netzwelt)

BD-Live, also Bonus-Downloads aus dem Internet, beherrscht der Denon selbstverständlich auch. Zum Speichern dieser Extras steht ein interner 1-Gigabyte-Speicher bereit. Mit einem Druck auf die "Home"-Taste gelangt der Nutzer zu weiteren Multimedia-Funktionen. So kann der DBP-1611UD viele Dateiformate in guter Qualität abspielen und lädt beispielsweise Fotos über USB und via DLNA-Streaming sehr flott; auch das Skalieren klappt wunderbar.

Hochformate erkennt der Denon dabei automatisch, zudem lassen sich die Bilder drehen. Auf Wunsch lässt sich die Diaschau auch mit Musik in den Formaten MP3, WMA, WAV und AAC untermalen. Nicht so optimal fällt lediglich die Bildauswahl aus, da sich das letzte Bild eines Ordners nicht direkt anwählen lässt.

Bei Fotos greifen die Bildregler allerdings nicht, sondern nur bei Videos, bei denen sich der Denon sehr flexibel zeigt, da er per USB und Netzwerk viele Standard- und HD-Formate wie MPEG-1, -2 und -4 sowie WMV, H.264 und AVCHD akzeptiert. DivX-Videos nimmt der Player ebenfalls entgegen: Der kurze HD-Animationsstreifen "Big Buck Bunny" läuft nicht nur ruckelfrei, sondern auch im originalen Kinoformat 1080/24p. Ach ja: Als erster Blu-ray-Player von Denon spielt der DBP-1611UD auch 3D-Blu-rays ab.


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