"K Computer" mit mehr als acht Petaflops

Liste der Supercomputer: Japan verdrängt China von Platz Eins

Der K Computer vom Riken-Institut in Kobe ist der schnellste Rechner der Welt. Mit mehr als acht Petaflops hat er den chinesischen Tianhe-1A auf Platz Zwei verdrängt. Deutschland schaffte es nicht unter die ersten zehn Ränge.

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Schnellste Rechner der Welt: der K Computer des Riken-Instituts. (Bild: Riken)
Schnellster Rechner der Welt: der K Computer des Riken-Instituts. (Bild: Riken)

Japan hat China abgelöst, zumindest, was den schnellsten Rechner der Welt angeht: Der K Computer vom Riken-Institut in Kobe schafft nicht nur mehr als acht Petaflops pro Sekunde, sondern besitzt auch insgesamt 548.352 Rechenkerne. Zudem zeigt er sich vergleichsweise energieeffizient: Er verbraucht rund 9,9 Megawatt, während der Zweitplatzierte Tianhe-1A (2,6 Petaflops pro Sekunde) aus China 4 Megawatt benötigt, allerdings weit weniger Leistung mitbringt.

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Dahinter folgen der US-amerikanische Cray-Rechner vom Oak Ridge National Laboratory (1,75 Petaflop pro Sekunde), der Nebulae aus Shenzen in China (1,27 Petaflop pro Sekunde) und der Tsubame 2.0 aus Japan (1,19 Petaflop pro Sekunde). Platz Sechs bis Zehn belegen vier weitere Rechner aus den Vereinigten Staaten und ein Rechner aus Frankreich. Kein Computer der Top Ten ist langsamer als ein Petaflop pro Sekunde.

Intel liefert die meisten Prozessoren

Deutschland ist damit nicht mehr unter den ersten Zehn vertreten. Der Supercomputer Jugene aus Jülich schafft rund 0,825 Petaflop pro Sekunde und erreichte damit Platz Zwölf. 

Aus der Rangliste ist ablesbar, dass die meisten Supercomputer nach wie vor von IBM hergestellt werden, gefolgt von Cray und Fujitsu. Intel liefert dagegen die meisten Prozessoren mit einem Anteil von 77,4 Prozent.

Die Liste der Top 500-Supercomputer wurde am Montag in Hamburg auf der Internationalen Supercomputing Konferenz vorgestellt. Bereits seit 18 Jahren gibt sie Aufschluss über die schnellsten Supercomputer der Welt.

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