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Für Business und Freizeit: Blackberry Playbook im Test Ohne Mail und Messenger

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Beim Blackberry Playbook verzichtet Hersteller RIM auf seine beliebten Messaging-Dienste Mail und Messenger. Dennoch ist der Tablet-PC eine Bereicherung für den wachsenden Markt an Flachcomputern.

Ende September 2010 stellte Research in Motion (RIM) mit dem Blackberry Playbook seinen ersten Tablet-PC vor. Bis zum Deutschlandstart sind noch einmal knapp neun Monate vergangen. Viel Zeit, die der Hersteller in das Gerät und in das umgebende Ökosystem gesteckt hat. Ein "Me too"-Gerät ist das Playbook daher sicher nicht, sondern ein Tablet mit Potential.

Blackberry Playbook

Fast gänzlich ohne Tasten

Innovativ ist bereits die Bedienung des Playbook: Apple zeigt sich mit physikalischen Tasten am iPad 2 bereits sparsam, Google trieb diesen Trend mit Honeycomb noch weiter und ersetzte fast alle Tasten durch virtuelle Buttons. Beim Blackberry Playbook gibt es nun noch nicht einmal mehr diese. Stattdessen steuert der Nutzer das Playbook über Wischbewegungen mit dem Finger. Wischt er nach links oder rechts, wechselt er durch die geöffneten Apps, diese springen dann aus dem Vollbildmodus in eine Art Coverflow-Ansicht.

Ein Fingerwisch vom unteren Bildrand nach oben öffnet das App-Menü und zu den Einstellungen gelangt der Nutzer durch einen Fingerwisch vom oberen Bildrand. Was in der Theorie so einfach klingt, ist in der Praxis zunächst gewöhnungsbedürftig, geht nach einer kurzen Eingewöhnungsphase dann aber leicht von der Hand. Ganz ohne Tasten kommt das Playbook aber natürlich nicht aus: Es verfügt über einen Ein- und Ausschalter sowie Tasten zur Regelung der Lautstärke und zum Abspielen beziehungsweise Stoppen eines laufenden Musikstückes.

Multitasking mit Einschränkungen

Schon auf der CES in Las Vegas zeigte sich die netzwelt-Redaktion von der Leistungsfähigkeit des Blackberry Playbook beeindruckt - Zitat: "Programme öffnen und schließen sich schneller als das man Playbook sagen kann". Dieser Eindruck bestätigte sich nun auch im ausführlichen Test. Dabei läuft das System auch dann flüssig, wenn der Nutzer zahlreiche Apps parallel laufen lässt.

Beim Multitasking musste die Redaktion im Test jedoch Einschränkungen erkennen. Mitunter ist bei acht Programmen Schluss, öffnet der Nutzer eine neunte Anwendung wird eine andere ohne Rückfrage geschlossen. Dabei geht das System jedoch nicht chronologisch vor, sondern schließt offenbar die speicherintensivste App als erstes. Hier wäre zumindest eine Rückfrage beziehungsweise ein Hinweis wünschenswert. Der Akku zeigte sich im netzwelt-Test ausdauernd, erreichte aber nicht ganz das Niveau des Apple iPad 2.

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Jan Kluczniok
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