Der Cloud-Dienstleister bietet auch Windows Server 2008 an
CCloud Beta: Leistungsstarke Cloud-Server für Windows
Traditionell hat das Betriebssystem Linux einen deutlichen Vorsprung vor Windows auf dem Server, das gilt natürlich auch für das Cloud-Computing. Wer einen virtuellen Server unter Windows sucht, hat deutlich weniger Auswahl als bei Linux-Paketen. Mit CCloud sticht ein neuer deutscher Dienst auf dem Markt heraus.
Inhaltsverzeichnis
- 1Noch im Beta-Stadium
- 2Einrichtung und Konsole
- 3IP-Adresse und Speicher
- 4Fazit
Das sogenannte Cloud Computing ist vielen Entwicklern und Benutzern derzeit zu wolkig - einzig im Bereich des Hosting hat der neue Trend deutliche Veränderungen gebracht. Statt dem recht unflexiblen Shared Hosting übernehmen Cloud-Pakete langsam das Feld, allerdings beinahe ausschließlich auf Grundlage des freien Betriebssystems Linux. Wer lieber einen Server unter Windows sucht, sollte sich CCloud ansehen.
Noch im Beta-Stadium
Hinter CCloud steht die Centron GmbH aus dem oberfränkischen Hallstadt, die mit der Zweiteilung ihrer Produktpalette offenbar eine ähnliche Strategie wie Domain Factory mit JiffyBox verfolgt. Im Gegensatz zur Konkurrenz befindet sich CCloud allerdings noch in der Testphase, die planmäßig am 31.07.2011 enden soll. Bis zu diesem Datum hält sich CCloud noch mit Preisangaben zurück, die Nutzer können den Dienst bis zur finalen Freigabe ohne Einschränkung testen. Gut zu wissen: Testkonten werden nicht automatisch kostenpflichtig.
CCloud gibt es in mehreren Stufen: Das Paket namens Medium Cloud bietet 1024 Megabyte Arbeitsspeicher und 20 Gigabyte auf der Festplatte sowie etwa 1,5 Gigahertz CPU-Leistung. Die Rahmenbedingungen der anderen Pakete (Large Cloud bis Maxi Cloud) sind noch nicht ganz klar, nach der Namensgebung dürfte das Spitzenprodukt aber 16 Gigabyte Arbeitsspeicher aufweisen und damit ähnliche Leistung wie ein dedizierter Server erreichen. Neben Windows Server 2003 R2 (als 32- oder 64-Bit-Fassung) steht auch der Windows Server 2008 R2 bereit. Linux kommt als Ubuntu, Debian, Fedora, Gentoo oder CentOS auf das System.



Seit dem Erfolg vom Grid-Hosting-Diensten in den USA stürzen sich auch deutsche Anbieter auf den Markt. Mit JiffyBox bietet Domain Factory ein Cloud-Angebot, das sich stark von der Konkurrenz unterscheidet.
Windows 8 soll mit Hyper-V eine Funktion erhalten, mit der nicht nur mehrere Windows-Instanzen auf einem PC laufen können, sondern auch andere Betriebssysteme. Netzwelt gibt einen Ausblick auf die Technologie.
Microsoft hat ein kostenloses Werkzeug für Office 365 bereitgestellt, das den Cloud-Dienst etwas näher an Windows heranrückt. Derzeit ist die Verbindung noch auf den Windows Small Business Server beschränkt.
Wer heute einen virtuellen Server bestellen möchte, landet meist bei den großen Anbietern Amazon oder Rackspace. Netzwelt gibt auch kleineren Unternehmen eine Chance und hat CloudSigma angetestet.
Neben Windows 8 für den PC arbeitet Microsoft auch an einer Server-Variante, die nun ebenfalls in der ersten Beta-Version erhältlich ist. Netzwelt hat sich das Profi-Betriebssystem angesehen und erklärt, was interessierte Nutzer beachten sollten.




