Größer und schneller: Dell Streak 7 im Test
Zu klein für Honeycomb?
Trotz der Fokusierung auf die Nutzung als Tablet-PC läuft das Dell Streak 7 nicht mit der für Tablet-PCs optimierten Android-Version 3.0, sondern mit der für Smartphone ausgelegten Version 2.2. Gerüchten zufolge soll Google derzeit den Einsatz von Honeycomb auf 7 Zoll-Tablets untersagen, da das System für diese Größe noch nicht angepasst sei. Ob es ein Update geben wird, ist daher noch unklar.
Dells Nutzeroberfläche "Stage" ähnelt aber ein wenig Googles Honeycomb. Stage bietet sieben thematische Startbildschirme, die der Nutzer eingeschränkt konfigurieren kann. Sie bieten beispielsweise schnellen Zugriff auf die installierten Apps, die zuletzt besuchten Webseiten oder alle gespeicherten Fotos.
Tegra 2-Chip macht dem Streak 7 Beine
Dank des Tegra 2-Prozessors ist das Streak 7 äußerst leistungsstark. Spiele, Apps und Internet-Seiten öffnen sich fix und sogar das Zocken mit konsolenähnlicher Grafik ist möglich - vorausgesetzt die Spiele sind auf den Tegra 2-Chip optimiert. Allerdings gibt es bislang nur wenige Apps für Android 2.2, die von der Rechenpower des Prozessors Gebrauch machen.
Ein Schwachpunkt im Test war beim Dell Streak 7 ganz klar der Akku. Je nach Nutzungsintensität ruft das Streak 7 schnell nach einem Stromanschluss. Die Akkulaufzeit liegen zwar über denen durchschnittlicher Smartphones, erreichen aber bei Weitem nicht das Niveau des iPad 2.






