Cloud-Hosting für Einsteiger
JiffyBox im Kurztest: Cloud-Server mit Ubuntu, Debian, Fedora und CentOS
Das sogenannte Cloud Hosting bietet einen großen Vorteil gegenüber dedizierten Servern oder klassischem Shared Hosting: Es wird nur die tatsächliche Nutzung des Dienstes statt einem monatlichen Festpreis abgerechnet. Mit JiffyBox schickt die Ismaniger Domain Factory eine eigene Cloud-Plattform ins Rennen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Xen als technische Basis
- 2Einrichtung und Funktionen
- 3Root-Kontrolle durch SSH
- 4Fazit
Kaum eine Hosting-Firma kommt heute noch ohne sogenannte Cloud-Produkte aus: Statt einem teuren dedizierten Server oder leistungsschwachen Shared-Hosting-Angebot bezahlen die Kunden für eine skalierbare Plattform, die mit ihren Anforderungen wachsen kann. Das sogenannte Cloud Hosting (auch Grid Hosting genannt) ist in den USA bereits sehr verbreitet, in Europa holt die Hosting-Branche nach und nach auf.
Xen als technische Basis
Auch der Ismaninger Hosting-Provider Domain Factory hat seit Frühjahr 2010 ein entsprechendes Paket im Angebot. Die Cloud-Plattform läuft dabei nicht unter der regulären Marke, sondern trägt den klangvollen Namen JiffyBox. Die technische Basis für das Angebot bildet aber die Infrastruktur der Mutterfirma, mit der sich JiffyBox sogar das Rechenzentrum teilt. Die sogenannten Boxen entsprechen virtuellen Servern, die mit Hilfe der kostenlosen Software Xen im Zaum gehalten werden. Als Betriebssystem kommt nur Linux in Frage.
Allerdings kann der Nutzer zwischen zahlreichen Distributionen wählen: Neben Ubuntu und Debian kann er auch CentOS und Fedora Core jeweils in einer 32-Bit- und 64-Bit-Fassung einsetzen. Derzeit steht Windows nicht zur Wahl und es gibt auch keine Informationen darüber, ob alternative Betriebssysteme jemals angeboten werden sollen. Die Berechnung der virtuellen Server bei JiffyBox erfolgt sekundengenau und richtet sich nach deren Leistungsstärke: Der günstigste Server (1 Gigabyte Arbeitsspeicher, 50 Gigabyte Festplatte) kostet nur zwei Cent pro Stunde, das teuerste Modell (16 Gigabyte RAM und 600 Gigabyte HDD) schlägt mit 25 Cent in der Stunde zu Buche.


Liebe Netzwelt-Redaktion, vielen Dank für den Test unseres Angebotes "JiffyBox", über den wir uns sehr gefreut haben. Gerne möchte ich an dieser Stelle noch die folgenden zwei Informationen dazu...