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Phishing-Gefahr: Nintendo warnt europäische Kunden Teile der Webseite abgeschaltet

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Hacker sind offenbar in die europäische Webseite von Nintendo eingedrungen und versuchen mittels Phishing-Seiten an Kundendaten zu gelangen. Teile der Webseite sind daher aus Sicherheitsgründen abgeschaltet worden.

Nintendo ist offenbar erneut Opfer einer Hacker-Attacke geworden. Das Unternehmen warnt seine Kunden vor Phishing-Versuchen über die europäische Nintendo-Webseite. Nintendo habe entsprechende Hinweise erhalten und hätte daher aus Sicherheitsgründen Teile der Webseite bis auf weiteres abgeschaltet, teilte das Unternehmen mit. Die Untersuchungen der Hinweise dauere aber noch an.

Hacker haben auf der europäischen Nintendo-Seite möglicherweise Phishing-Seiten versteckt. (Quelle: Screenshot)

Kundendaten seien durch die Attacke aber nicht in Gefahr. Denn Nintendo speichere auf seiner europäischen Webseite weder Bank-, Kreditkarten- oder Adress-Daten von Nutzern, versicherte das Unternehmen weiter. Beim Phishing gaukeln Cyberkriminelle dem Nutzer eine vertrauenswürdige Seite vor, auf der sie persönliche Daten eingeben sollen. Die Hacker greifen diese Nutzerdaten dann ab.

Erneute Attacke

Vor wenigen Tagen war Nintendo bereits einmal Opfer einer Hacker-Attacke geworden. Die Hackergruppe Lulz Security drang in einen US-Server des Unternehmens ein, richtete jedoch keinen Schaden an - dafür seien die Mitglieder zu große Nintendo-Fans. Nintendo bestätigte die Attacke und schloss das Sicherheitsloch, dass die Angreifer ausgenutzt hatten.

Hacker-Attacken auf große Unternehmen und Verbände nehmen in den vergangenen Wochen rasant zu. Nachdem bislang Unbekannte aus dem Playstation Network von Sony Millionen von Kundendaten erbeuteten, wurden auch das Entwicklerstudio Eidos, der Computer-Hersteller Acer und erneut Sony Opfer weiterer Attacken. Die Hackergruppe Anonymous legte zudem die Webseite der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) lahm, nach dem diese gegen das Streaming-Portal Kino.to vorgegangen war.

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Jan Kluczniok
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