Oberteil zwischen 250 und 300 US-Dollar

Aus Nylon: Modefirma stellt Bikinis mit 3D-Druckern her

Produkte aus 3D-Druckern könnten sich immer mehr zur Massenware entwickeln. Jetzt gibt es den ersten Bikini, der mit solch einem Drucker entwickelt wurde. Das N12 genannte Modell besteht aus vielen, kleinen Nylon-Scheiben.

Das Bikini-Top besteht aus vier Einzelteilen. (Bild: Continuum)
Das Bikini-Top besteht aus vier Einzelteilen. (Bild: Continuum)

Das US-amerikanische Designerduo Continuum rühmt sich, den ersten gebrauchsfertigen Kleidungsartikel produziert zu haben, der mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurde. Sämtliche Teile und Nähte stammen direkt aus dem 3D-Produktionsprozess, der Verbraucher muss den Bikini nicht mehr zusammennähen.

Die beiden Designerinnen hinter Continuum Jenna Fizel und Mary Huang nennen ihr Modell N12. Der Name geht auf das Fertigungsmaterial Nylon N12 zurück, aus dem der Bikini hergestellt wurde. Das Kleidungsstück besteht aus Hunderten kleinen Nylonscheiben.

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Bikinihose zum Preis von rund 300 US-Dollar 

Aufgrund der Festigkeit sei das Material biegsam, ohne auseinander zu brechen, schreibt Continuum. Der Bikini ist nur sieben Millimeter dick; möglich sei es auch, mit dem Material fadenförmige Verbindungen zu erstellen. Das Nylon ist wasserbeständig und angeblich sehr komfortabel zu tragen.

Hergestellt wurde der N12 mit Hilfe der 3D CAD-Software Rhino und einem speziell für das Modell angepassten Skript. Erhältlich ist der Bikini in verschiedenen Größen bei Continuum oder Shapeways. Das Top besteht aus vier Einzelteilen und kostet je nach Größe zwischen 250 und 300 US-Dollar. Bei Continnum stehen zudem zwei Hosen zur Auswahl zu Preisen von 200 beziehungsweise 350 US-Dollar.

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