Großer Bildsensor, AMOLED-Monitor und Wechselobjektive

Samsung NX11 im Test: Eine fast perfekte Systemkamera

Optisch wirkt die Samsung NX11 wie eine zu heiß gewaschene Spiegelreflexkamera, doch ein Blick ins Innere offenbart, dass die Systemkamera bei der Ausstattung mit ihren großen Schwestern mithalten kann. So verfügt sie nicht nur über Wechselobjektive, sondern zum Beispiel auch über einen großen Bildsensor und einen AMOLED-Bildschirm.

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Samsung NX11: Kleine Systemkamera mit großem Bildsensor in DLSR-Größe. Die Samsung NX11 verfügt zudem über einen beeindruckenden AMOLED-Bildschirm und zeigt sich dank Wechselobjektiven wandelbar. Zum Video: Samsung NX11

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Bildsensor im DSLR-Format und gut zu erkennender Bildschirm
  2. 2Großer Funktionsumfang und viele Tasten
  3. 3Rauscharme Fotos mit vielen Details
  4. 4Griffiges Gehäuse mit den wichtigsten Anschlüssen
  5. 5Fazit: Hervorragende Systemkamera zu einem fairen Preis
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Bildsensor im DSLR-Format und gut zu erkennender Bildschirm

Samsung baut mit einem CMOS-Bildsensor im APS-C-Format, den gleichen Chip in die NX11 ein, den andere Hersteller für ihre DSLR-Modelle verwenden. Bei einer Fläche von 23,4 x 15,6 Millimeter liefert der Sensor eine Auflösung von 14,6 Megapixeln - Videos nimmt die Systemkamera trotzdem nur in HD-Auflösung auf.

Für die Systemkameras der NX-Serie hat Samsung ein eigenes Bajonett entwickelt und erweitert nach und nach das Angebot an passenden Wechselobjektiven. Im Test gehört eine Linse mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimeter zur NX11, die über die sogenannte iFunction verfügt. Dabei handelt es sich um einen Knopf am Objektiv. Drückt der Fotograf auf diesen, kann er je nach Aufnahmeprogramm Einstellungen wie die Lichtempfindlichkeit, den Weißabgleich, die Belichtungskorrektur oder sogar Blende und Belichtungszeit schnell und unkompliziert mit dem Drehring des Objektivs einstellen.

Im Kit-Objektiv der Samsung NX11 arbeitet ein optischer Bildstabilisator daran Unschärfen bei den Aufnahmen zu verhindern. Der Autofokus arbeitet sehr schnell, wirkt aber trotzdem noch ein wenig langsamer als bei Spiegelreflexkameras.

Die Samsung NX11 bietet dem Fotografen ähnlich vielseitige Aufnahmeprogramme wie eine DSLR-Kamera. Der Nutzer hat unter anderem die Wahl zwischen Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie einem manuellen Aufnahmemodus. Die hier als "Smart" bezeichnete Vollautomatik und die 16 Szenenprogramme nehmen dem Fotografen auf Wunsch alle Entscheidungen über Belichtungseinstellungen ab.

Auf der Rückseite der Samsung NX11 befindet sich ein drei Zoll großer AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 614.000 Pixeln. Die Anzeige überzeugt mit kräftigen Farben und einer hohen Detailgenauigkeit. Neben einem geringen Stromverbrauch zeichnen sich die verwendeten anorganischen Leuchtdioden auch dadurch aus, dass der Inhalt des Monitors sogar bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut zu erkennen ist.

Samsung NX11 im Test

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Zusätzlich verfügt die NX11 über einen elektronischen Sucher, den die Kamera automatisch einschaltet, wenn sich der Fotograf mit seinem Auge nähert. Auf ihm sieht der Nutzer die gleichen Informationen wie auf dem großen Bildschirm. Das kleine Display bietet eine vergleichsweise hohe Auflösung und eignet sich gut zur Motivauswahl.

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