Globaler Versuchsballon gestartet
IPv6-Welttag: Ergebnisse des Testlaufs
Das Internetprotokoll IPv4 gilt als eine der wichtigsten Komponenten der globale Netzinfrastruktur. Dabei hat die Version 4 einen gewaltigen Makel: Das Protokoll benutzt gegenwärtig 32-Bit-Adressen, sodass damit maximal 4,2 Milliarden Geräte gekennzeichnet werden können. Daher benötigt das Web unbedingt IPv6.
Inhaltsverzeichnis
- 1Teilnehmer aus dem Web
- 2Messung und Ergebnisse
- 3Online-Test für alle Surfer
- 4Fazit
Das rasante Wachstum des Internets schlägt sich immer stärker auch auf die globale Infrastruktur durch. Was vor Jahren noch als zuverlässige Technologie galt, ist heute nicht mehr unbedingt sinnvoll - das gilt besonders auch für das IP-Protokoll. Die alte Version IPv4 hat seit den ersten Tagen des Internets gute Dienste geleistet und über vier Milliarden Geräte adressiert, der beschränkte Adressraum stellt aber ein großes IT-Risiko dar.
Teilnehmer aus dem Web
Die Branche muss es schaffen, möglichst schnell auf das neue IPv6 umzustellen, damit Millionen neuer Geräte - insbesondere Smartphones und Tablets - weiterhin zuverlässig eine eigene IP-Adresse im Netz erhalten und am globalen Datenverkehr teilnehmen können. Die IETF (Internet Engineering Task Force) hat zwar schon 1995 mit den Arbeiten an IPv6 begonnen und auch auf ISP-Ebene ist die neue Version des Protokolls schon weit verbreitet, bis zum Endkunden konnte es aber noch nicht wirklich durchdringen. Um den Umstieg auf IPv6 etwas zu beschleunigen, veranstaltet die Internet Society (ISOC) jährlich den World IPv6 Day.
Dieser hat am 8. Juni 2011 stattgefunden, der Termin wurde schon lange vorab angekündigt. In diesem Jahr kommt dem globalen Testlauf eine ganz besondere Bedeutung zu: Bereits im Februar 2011 hat die IANA der Asiatischen Vergabestelle für IP-Adressen die letzten beiden IPv4-Blöcke zugeteilt, sodass der Namensraum des alten Protokolls nun offiziell ausgeschöpft ist – und zwar viel schneller, als es die meisten Experten vorausgesehen haben. In diesem Jahr haben weit mehr als 400 Internet-Unternehmen am IPv6-Welttag teilgenommen, die ihre Webseiten am 08.06. über die neue Protokollversion zugänglich machen wollten.



Mehr Hausnummern fürs Internet: Das Protokoll IPv6 soll den alten Standard IPv4 ablösen. Damit sollen Engpässe bei der Adressvergabe vermieden werden. Aber es gibt nicht nur Vorteile.
Am 8. Juni 2011 werden Google, Facebook und weitere Internetfirmen ihre Inhalte über das IPV6-Protokoll anbieten. Der Tag soll als Testlauf für die bevorstehende Umstellung des Internet Protokolls dienen.
Dem Internet gehen die Adressen aus - das Protokoll IPv6 soll Abhilfe schaffen. Am 8. Juni stellen Anbieter wie Google und Facebook ihre Seite deshalb testweise auch auf das neue Protokoll um. Das könnte für Probleme beim Surfen sorgen.
Langsam aber sicher gehen die restlichen IP-Adressen zur Neige. Gegen die Knappheit, die schon seit Jahren bekannt ist, schafft nur das IPv6-Protokoll Abhilfe. Es kann ab sofort auch in JiffyBox von domainFACTORY genutzt werden.
Führende Internetseiten wie Facebook und Google bieten ab dem heutigen 6. Juni das Internet-Protokoll IPv6 an. Dies soll die Zahl der möglichen IP-Adressen enorm vergrößern - und damit das Wachstum des Internets garantieren.
IPv6 schreitet voran: Anlässlich des Aktionstages zum neuen Internet-Protokoll hat Microsoft angekündigt, dass Windows 8 standardmäßig IPv6 unterstützt. Auch IPv4 wird jedoch weiterhin bedient.
Damit Nutzer Daten über das Internet tauschen können, benötigen Sie IP-Adressen. Diese Adressen teilt das "Internet Protocol" zu, dass nun von Version 4 auf Version 6 umgestellt wird. Netzwelt erklärt, wie das neue IPv6 funktioniert, die Unterschiede zum Vorgänger IPv4 sowie die Vor- und Nachteile des neuen Standards.




