Zusammenarbeit mit Sharp

Pioneer BDP-430: 3D-Blu-ray-Player im Test

An 3D kommt kein Hersteller mehr vorbei - auch Pioneer nicht. Die Japaner stellen zwar keine Fernseher mehr her, dafür aber noch Blu-ray-Player. Netzwelt wollte wissen, was der neueste Streich, der in Zusammenarbeit mit Sharp entstandene BDP-430, leistet.

Pioneers erster Player, der auch die dritte Dimension beherrscht: der BDP-430.  (Bild: netzwelt)
Pioneers erster Player, der auch die dritte Dimension beherrscht: der BDP-430. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technik und Ausstattung
  2. 2Verarbeitung und Handhabung
  3. 3Bildqualität
  4. 4Klangqualität
  5. 5Fazit
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Technik und Ausstattung

Obwohl der Pioneer BDP-430 in Kooperation mit Sharp entstand, handelt es sich nicht um einen gesichtslosen Sharp-Klon, schließlich ist zum Beispiel die Pioneer-eigene PQLS-Technik an Bord. Diese verringert in Verbindung mit aktuellen Pioneer-AV-Receivern den Jitter bei Digitalton.

Das Testexemplar von netzwelt beherrscht noch keine Internet-Extras wie zum Beispiel Youtube-Videos oder Netzwerk-Streaming, aber das soll sich mit dem nächsten Firmware-Update ändern.

Der USB-Anschluss kann für einen WiFi-Adapter genutzt werden, der optional erhältlich ist. Mit ihm kann man den Player drahtlos mit dem Heimnetzwerk verbinden. (Bild: netzwelt)
Der USB-Anschluss kann für einen WiFi-Adapter genutzt werden, der optional erhältlich ist. (Bild: netzwelt)

Die 3D-Wiedergabe klappt hingegen auf Anhieb. Die Grundfunktionen des Players können auf Wunsch auch mit dem iPhone oder dem iPod gesteuert werden. Voraussetzung dafür ist ein WLAN-Router. Mithilfe der zwei USB-Schnittstellen können der Speicher für BD-Live-Downloads erweitert oder Multimedia-Dateien abgespielt werden.

Der Blu-ray-Player akzeptiert dabei HD-Videos in den Formaten MKV und DivX, AVCHD-Videos nimmt er hingegen nur über eine Disc entgegen. Bei der Diaschau zeigt der Pioneer zwar eine gute Bildqualität, präsentiert sich aber zu unflexibel: Hochformate lassen sich nicht drehen, Hintergrundmusik suchte netzwelt vergeblich.

Verarbeitung und Handhabung

Das Tastenfeld der Fernbedienung wirkt unübersichtlich und überladen. (Bild: netzwelt)
Das Tastenfeld der Fernbedienung wirkt unübersichtlich und überladen. (Bild: netzwelt)

Die Laufwerkslade hinterlässt einen soliden, stabilen Eindruck, was bei Blu-ray-Playern keine Selbstverständlichkeit ist. Blu-rays mit BD-Live werden schneller als beim Vorgängermodell, dem BDP-330, eingelesen, was vor allem die Nerven und die Geduld schont.

Im Vergleich zur Konkurrenz zählt der neue Pioneer dennoch eher zu den langsameren Modellen. Sein Betriebsgeräusch hält sich in Grenzen, obwohl auf der Rückseite ein Lüfter vorhanden ist. Etwas störend ist, dass viele Setup-Einstellungen nur dann gändert werden können, wenn keine Disc im Laufwerk liegt.

Besitzer von Plasma-TVs sollten die automatische Selbstabschaltung des BDP-430 nutzen, damit das Pioneer-Logo nicht einbrennen kann. Denn an einen Bildschirmschoner, der sich nach gewisser Zeit von selbst aktiviert, haben die Entwickler leider nicht gedacht.

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