Fehler bereits identifiziert
Voice-over-IP-Dienst: Skype kämpft mit Login-Problemen
Der Internet-Telefoniedienst Skype hat erneut mit einem Ausfall seines Netzwerkes zu kämpfen. Von den Login-Problemen sei aber nur eine kleine Anzahl an Nutzern betroffen, vermeldet das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Twitter. Der Fehler sei bereits gefunden. Bald sollen die Probleme behoben sein.

Beim Problem handele es sich um einen Konfigurations-Fehler seitens Skype, teilt das Unternehmen mit. Die falschen Einstellungen hätten dazu geführt, dass ein Teil der Nutzer vom Dienst ausgeschlossen wurde. Sie sollten in den nächsten Stunden aber automatisch wieder Zugang erhalten, versichert Skype in einem Blogbeitrag.
Probleme vor allem in Europa
Vor allem europäische Nutzer scheinen vom Ausfall betroffen zu sein. Dem US-amerikanischen Technikblog Engadget liegen entsprechende Nutzerberichte vor. Auch im Kurznachrichtendienst Twitter häufen sich die Beschwerden. Im netzwelt-Test war ein Einloggen unter Windows 7 aktuell nicht möglich. Auch bei der Android-App zeigten sich in der Redaktion Probleme. Engagdet berichtet zudem, dass es auch unter Mac OS X aktuell nicht möglich sei, sich einzuloggen. In Großbritannien laufe der Dienst dagegen laut Nutzerberichten normal. Ähnliche Probleme waren bereits vor einigen Wochen aufgetreten. Damals konnte Skype das Problem in vergleichsweise kurzer Zeit beheben.
Der Voice-over-IP-Dienst Skype war erst vor wenigen Wochen durch Microsoft übernommen worden. Das Unternehmen war dem Softwareriesen aus Redmond die Rekordsumme von 8,5 Milliarden US-Dollar wert. Microsoft will durch den Zukauf seine schwächelnde Mobilsparte stärken. Erst kürzlich hatte der Hersteller eine für Tablet optimierte Version von seinem Betriebssystem Microsoft Windows gezeigt. Skype gibt es derzeit für Windows-, Mac- und Linux-Rechner sowie für diverse Smartphones. Die jeweils aktuelle Version von Skype finden Sie im Download-Archiv von netzwelt. Eine Reihe von alternativen Diensten zu Skype finden Sie ebenfalls auf netzwelt.
Weitere Informationen
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Zur "kleinen" Anzahl: Ich kenne niemanden, der nicht betroffen war - gehe mal davon aus, dass es anderen da nicht anders ging.