Deutsche Wertarbeit?
Heco Victa-II-Set: Preiswertes 5.1-Ensemble im Test
Eine Heimkinoanlage muss kein Vermögen kosten, das zeigt zum Beispiel Hecos Victa-II-Set, dessen sechs Lautsprecher zusammen nur 1.250 Euro kosten. Stellt sich die Frage, ob das 5.1-Ensemble auch mit der Leistung überzeugen kann.

Inhaltsverzeichnis
- 1Design und Technik
- 2Stereo-Hörtest
- 3Surround-Hörtest
- 4Fazit: Preis-Leistungs-Tipp
Obwohl die deutsche Firma Heco mittlerweile zum amerikanischen Konzern Audiovox gehört, werden ihre Lautsprecher nach wie vor in Pulheim bei Köln hergestellt. Das hier vorgestellte Victa-Set gehört zu den preisgünstigen Heco-Varianten und wird jetzt in der zweiten Generation produziert. Insgesamt stehen drei unterschiedliche Standboxen, zwei Regallautsprecher, ein Center sowie ein Subwoofer zur Auswahl.
Netzwelt entschied sich beim Test für das 1.250 Euro teure 5.1-Set, das die großen Victa-701-Standboxen, die beiden Victa-301-Regalboxen, den Victa Center 101 und den Victa-Sub 251 A beinhaltet.
Design und Technik
Optisch besonders auffällig sind die bogenförmigen Seitenwände der Schallwandler. Die sich verjüngende Form lässt die Boxen elegant und nicht wie Bauklötze aussehen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Form reduziert auch stehende Wellen im Inneren. Die Gehäuse bestehen aus MDF-Platten, die im Fall der großen Standbox mehrfach verstrebt sind, um eine optimale Steifigkeit zu erreichen.
Obwohl das Furnier in der Farbe "Espresso" nur aus Kunststoff-Folie besteht, macht die Verarbeitung einen guten Eindruck. Beim ganz genauen Hinsehen fallen aber dann doch kleine Ungenauigkeiten wie zum Beispiel nicht hundertprozentig stimmende Spaltmaße zwischen Treibern und Gehäuse auf.
Bei dem Preis der Heimkinoanlage ist das allerdings schnell verziehen. Als Hochtöner verwendet Heco Kunstseiden-Kalotten, für deren Antrieb kräftige Neodym-Magnete sorgen. Bei den Mittel- und Tieftönern kommt bei den Membranen hingegen Langfaserpapier zum Einsatz, ein Baustoff, der eine lange Tradition aufweist und vielfach verbessert wurde.
Papiertreiber zeichnen sich generell durch eine gute innere Dämpfung, geringen Eigenklang und ein niedriges Gewicht aus. Die großen Standboxen, die 1,05 Meter hoch sind, arbeiten nach dem Drei-Wege-Prinzip mit separatem Mitteltöner. Bei den Regalboxen und dem Center handelt es sich hingegen um Zwei-Wege-Konstruktionen.
Das Heco Victa-II-Set im Test
Hecos Victa-II-Serie bietet eine große Auswahl: Käufer können zwischen fünf verschiedenen Boxen-Modellen und drei Farbvarianten wählen. (Bild: netzwelt)
Alle Lautsprecher der Victa-II-Serie besitzen Schraubterminals für Bananenstecker. (Bild: netzwelt)
Auf der Rückseite des aktiven Subwoofers findet man alle wichtigen Anschlüsse und Regler. (Bild: netzwelt)
Seitlich sitzende Zuhörer hören weniger, wenn der Center-Lautsprecher liegend positioniert wird. (Bild: netzwelt)
Auch wenn das vermeintliche Holz-Furnier nur aus Kunststoff besteht, macht es einen hochwertigen Eindruck. (Bild: netzwelt)
Optisch ansprechend und auch für den Klang sinnvoll: die sich nach hinten hin verjüngenden Boxen des Heco-Sets. (Bild: netzwelt)

Mich würde ein Datenblatt (scheinen sehr neu zu sein) ebenso interessieren wie der verwendete Receiver - das sind ja dann doch eher essenzielle Informationen. Könnt ihr einen Vergleich zum Jamo 606 HCS 3...