Geringer Preis, geringe Ausstattung

Medion Life S 16000: Günstiger 40-Zoll-LCD-Fernseher im Test

Müssen es immer die großen Markennamen sein? Samsung? Panasonic? Sony? Oder tun es nicht vielleicht auch die nicht so bekannten und renommierten TV-Marken wie zum Beispiel Medion? Netzwelt testet Medions 40-Zöller Life S 16000.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung und Klang
  3. 3TV-Bildqualität
  4. 4Blu-ray-Bild
  5. 5Fazit
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Ausstattung

Für nur 800 Euro Listenpreis bietet Medion einen 40-Zöller an, der über einen halbmatten Bildschirm und platzsparende Edge-LED-Technik verfügt. In puncto Ausstattung sieht der Life S 16000 im Vergleich zur Konkurrenz eher alt aus. So müssen Käufer beispielsweise auf Satelliten- und digitalen Kabelempfang verzichten, ebenso wie auf einen drehbaren Standfuß.

Nachteil der flachen Bauweise: Analoge Videosignale müssen über Mini-Klinken-Buchsen eingegeben werden. Die dafür notwendigen Adapter liegen bei. (Bild: netzwelt)
Nachteil der flachen Bauweise: Analoge Videosignale müssen über Mini-Klinken-Buchsen eingegeben werden. Die dafür notwendigen Adapter liegen bei. (Bild: netzwelt)

Bei den Multimedia-Möglichkeiten präsentiert sich der Fernseher hingegen großzügiger: Dank Netzwerkbuchse ist der Zugriff auf Internet-Dienste wie zum Beispiel Flickr, YouTube oder Google Maps möglich. Über die USB-Schnittstelle ist außerdem die Wiedergabe von Foto-, Video- und Musikdateien möglich.

Handhabung und Klang

Licht und Schatten beim Bedienkomfort: Einerseits macht das Bildschirmmenü zwar einen übersichtlichen Eindruck, andererseits wirkt es für einen Fernseher des Jahres 2011 doch sehr simpel gestaltet und altbacken. Außerdem bereitet das Steuerkreuz auf der Fernbedienung Ärger, da die Tasten zu eng beieinander liegen - erhöhte Verdrückgefahr.

Auf der Fernbedienung sind manche Tasten wie zum Beispiel „Screen“ (Bildformat) unpassend bezeichnet. (Bild: netzwelt)
Auf der Fernbedienung sind manche Tasten wie zum Beispiel „Screen“ (Bildformat) unpassend bezeichnet. (Bild: netzwelt)

Negativ fällt auch die Senderliste auf, weil sie alles andere als praxisgerecht vorsortiert ist. Zu allem Überfluss überlagert sie das komplette Bild, wenngleich sie zumindest transparent ist. Immerhin - feine Sache - ist die Anordnung der Sender in alphabetischer Reihenfolge mit einem einfachen Tastendruck möglich.

Sogar eine Programmtauschtaste finden die Testredakteure. Die eingebauten Lautsprecher klingen allerdings - wie bei den meisten anderen Flat-TVs auch - recht bescheiden: Bässe verzerren bei höheren Lautstärken, Musik ertönt generell blechern und leicht verzerrt. Die Tester sind es gewöhnt.

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