Apples Time Machine auf den Benutzerordner einschränken

Anleitung: (Cloud-)Backup der eigenen Dateien mit Time Machine

Das Apple-Betriebssystem Mac OS X bringt seit der Version 10.5 (alias Leopard) eine vollwertige Backup-Software mit. Unter der Bezeichnung Time Machine ermöglicht der IT-Konzern aus Cupertino seinen Kunden eine virtuelle Zeitreise, die bisher aber nur äußerst wenige Optionen und keine Cloud-Anbindung bietet.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Speicher und Time Capsule
  2. 2Systemordner ausschließen
  3. 3Time Machine und die Cloud
  4. 4Fazit
  5. 5Übrigens ...
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Jedes moderne Betriebssystem beinhaltet bereits ab Werk ein Programm für die Erstellung von Sicherungskopien, unter Mac OS X nennt sich die entsprechende Funktion Time Machine. Leider sichert die Applikation standardmäßig die gesamte Festplatte des Systems, was bei Benutzern mit vielen Musik- und Film-Dateien schnell zum Problem werden kann. Auch mit virtuellen Computern (etwa aus Oracle VirtualBox) kommt Time Machine nicht gut zurecht. Mit einigen Tipps und Tricks lassen sich die Schwierigkeiten aber beheben.

Speicher und Time Capsule

Apple hat im Zuge der Veröffentlichung von Time Machine auch eine externe Festplatte (zunächst nur mit 500 Gigabyte, heute mit 1 oder 2 Terabyte Kapazität) namens Time Capsule vorgestellt. Diese ist aber sehr teuer, stattdessen lässt sich auch jeder handelsübliche USB-Stick als Sicherungsmedium für Apple Time Machine einsetzen. Als Faustregel gilt dabei: Die Kapazität des Flash-Mediums sollte stets circa zwei Gigabyte größer sein als der gesamte Benutzerordner. Dessen exakte Größe kann der Anwender im Finder über den Informations-Dialog herausfinden.

Damit der USB-Stick auch vom Time Machine-Programm erkannt wird, sollte dieser zuvor im Festplatten-Dienstprogramm mit dem Dateisystem HFS+ formatiert werden, bei FAT oder gar NTFS ist eine Sicherung nicht möglich. (Für Windows gibt es aber diverse Treiber für den Zugriff auf HFS-Medien.)



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