Napster-Apps für Apple iOS und Google Android
Napster im Test: Die Ex-Tauschbörse versucht es nun mit Apps
Bei der Marke Napster bekommen Musikmanager heute keinen Schweiß mehr auf der Stirn: Die Plattform ist heute eine der bedeutendsten legalen Musikangebote im Internet, allerdings setzen die Konkurrenten iTunes und Amazon dem Angebot sehr zu. Mit den Smartphone-Apps von Napster könnte sich das jetzt ändern.

Inhaltsverzeichnis
- 1Die mobile Musik-Flatrate
- 2Für iPhone, iPod und iPad
- 3Der Player im Hintergrund
- 4Fazit
Napster hat seit seiner Gründung 1999 einen enormen Wandel durchgemacht: Ehemals die größte Tauschbörse der Welt, hat Napster 2000 durch eine Klagewelle sein langsames Ende eingeläutet und eine Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Music Group begonnen. Das kommerzielle Musikabo hat sich nie wirklich bei den Nutzern durchgesetzt, folglich war Napster auch Gegenstand mehrerer Übernahmen. Heute gehört die Firma zu Best Buy und versucht nun aggressiv, über mobile Geräte neue Nutzer für Napster zu begeistern.
Die mobile Musik-Flatrate
Das Napster-Angebot für mobile Geräte läuft unter der Marke "Music-Flatrate + Mobile". Im Gegensatz zum Basisangebot von Napster, das 7,95 Euro im Monat kostet, ist die mobile Variante mit 12,95 Euro zwar etwas teurer, dafür kann der Nutzer den Dienst auch sieben Tage kostenlos testen - allerdings nur, wenn man sich gleich für das Jahresabo entscheidet. (Laut der Widerrufsbelehrung in den AGB kann jeder Nutzer 14 Tage lang von einem Vertragsabschluss mit Napster zurücktreten.) Neben E-Mail-Adresse und Passwort fragt der Assistent für die Registrierung noch die Zahlungsdaten (Bankeinzug, Kreditkarte und so weiter) vom Nutzer ab.
Offenbar hat Napster dabei ein Problem mit Kontonummern: Im Test wurde zum Beispiel die eingegebene Kontonummer der Deutschen Bank als falsch erkannt, sofern man nicht explizit die 00 für das Standard-Unterkonto an die persönliche Stammnummer anhängt. Etwas ungewohnt ist auch, dass Napster für die erfolgreiche Registrierung keine erneute Bestätigung der E-Mail-Adresse verlangt - selbst dann nicht, wenn man sich für den Newsletter angemeldet hat. Der missbräuchlichen Nutzung ist somit hier Tür und Tor geöffnet.

Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: iOS App, Musikdienst, App und Apple iOS.

Zitat: Was passiert eigentlich mit den bisherigen Downloads? Ich habe als webOS-Nutzer momentan sowieso keinen Zugang zu der App, nutze als langjähriger Nutzer jedoch die Software, die es unter...
Im Test gehen die negativen Punkte der App nicht hervor: 1. Über die App kann man Songs nur in echt schäbiger Qualität (64kbps) streamen 2. Man kann mit der App nicht auf sein normal musik-archiv...
Was passiert eigentlich mit den bisherigen Downloads? Ich habe als webOS-Nutzer momentan sowieso keinen Zugang zu der App, nutze als langjähriger Nutzer jedoch die Software, die es unter...