iPad-Punktejagd für "Final Fantasy"-Fans
Im Kurztest: Chaos Rings Omega
Die galaktische Arena ruft: Alle 10.000 Jahre werden die besten Kämpfer des Universums in ein Collosseum zwischen den Welten gerufen - und zwar paarweise. Je ein Weiblein und ihr Männlein müssen unter der Aufsicht des magisch-maschinellen "Agenten" erbarmungslose Prüfungen bestehen, virtuell simulierte Bestien massakrieren und bei der Lösung kniffliger Puzzles auch ihren Grips beweisen. Inszenatorisch knüpft "Chaos Rings Omega" an die PlayStation-Rollenspiele des Herstellers an: Die androgynen Haudegen und ihre zarten, meist magiebegabten Frauchen sind wie die Figuren aus "Final Fantasy 8" oder "Final Fantasy 10" komplett auf Pop-Ikonen-artige Ästhetik gestriegelt. Auch die schicken (und meist handgezeichneten) Hintergrundgrafiken erinnern an die älteren Episoden der berühmte Rollenspiel-Reihe.
Wie beim großen Vorbild wird ausnahmslos rundenweise und per Menü gekillt: Vieg und seine Kumpane beharken die bizarren Bestien des "Agenten" entweder einzeln oder als Paar mit wuchtigen Schwert- und Axt-Hieben. Von den bezwungenen Monstern geklaute Spezialfähigkeiten werden im Ausrüstungsmenü mit dem Helden gekoppelt und im Gefecht als besonders vernichtende Angriffe entfesselt.
Trotz der Verwandtschaft ist "Chaos Rings Omega" kein "Final Fantasy" mit einer packenden Geschichte und farbenfroh ausgearbeiteten Spielwelt, sondern ein Sammelsurium aus Zufalls-Dungeons und punkteträchtigen Monster-Begegnungen: Hier geht es einzig darum, den Schwertarm so sehr zu stärken, dass man fit ist fürs Boss-Gefecht. Bis dahin springen Vieg und sein Begleiter von einer Verlies-Ebene in die nächste, beamen dort mit Hilfe von Reisekristallen umher und sammeln tüchtig Erfahrungspunkte.
Video: Chaos Rings Omega
Die schmale Geschichte wird ausschließlich in der Basis des Agenten erzählt, die für Vieg und seine Gefährten als eine Art Rückzugspunkt fungiert. Hier unterhält sich der "Chaos Rings Omega"-Frontmann mit seiner hochschwangeren Frau, den widerborstigen Schwiegereltern oder konkurrierenden Teams. Denn am Ende gilt: Nur ein Helden-Pärchen darf die Arena leben verlassen!
Im Test: Chaos Rings Omega
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Bild vergrößern "Chaos Rings Omega" erscheint für iPad und Co. (Bild: Square Enix) - Bild 2 von 8
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Bild vergrößern Vieg und seine Gefährten bekämpfen die bizarren Bestien des "Agenten" entweder einzeln oder als Paar. - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Trotz der Verwandtschaft ist "Chaos Rings Omega" kein "Final Fantasy", sondern ein Sammelsurium aus Zufalls-Dungeons und punkteträchtigen Monster-Begegnungen. (Bild: Square Enix) - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Das eingängige Kampfsystem lässt genügend Spielraum für taktische Experimente und bildet das Kernstück des Spiels. (Bild: Square Enix) - Bild 6 von 8
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Wer kein vollwertiges Japano-Rollenspiel mit epischem Universum erwartet, der wird an der schmuck präsentierten Dungeon-Metzelei für iPad & Co. seine helle Freude habe: Das eingängige Kampfsystem lässt genügend Spielraum für taktische Experimente und bildet das Kernstück des Spiels. "Chaos Rings Omega" ist wie sein Vorgänger die perfekte Wahl für jeden, der "Final Fantasy"-artige Gefechte für unterwegs sucht, das große Vorbild ersetzen kann es nicht.
Datenblatt
| Chaos Rings Omega | |
| Spielname | Chaos Rings Omega |
| Hersteller | Square Enix |
| Vertrieb | Square Enix |
| Genre | Rollenspiel |
| Erhältlich ab | 19.05.2011 |
| Preis | ca. 10 Euro |
| EAN Code | |
| Schwierigkeit | Für Fortgeschrittene und Profis |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Multiplayer | nein |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | gut |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | gut |
| Bewertung Spielspass | gut |
| Bewertung Gesamt | gut |
| System | iPad |
| System | iPhone / iPod Touch |
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