Klopperei mit Sex-Appeal

Im Kurztest: Dead or Alive: Dimensions

Knallhartes Kampfspiel oder virtuelle Peepshow mit hohem Handkanten-Faktor? Seit seiner Erstveröffentlichung als Spielhallenautomat 1996 ist Tecmos Prügelspiel-Serie "Dead or Alive" vor allem für eins bekannt: für knapp bekleidete Damen, deren imposanter Vorbau allen Regeln der Physik trotzt. "Bouncing Breasts" heißt das Feature, das bei Millionen pubertierender Fans den Speichelfluss anregte und das schließlich in Sex-Appeal-Auskopplungen wie dem spielerisch eher hohlen "Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball" gipfelte.

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Dead or Alive Dimensions - Offizielle Trailer: Mit Dead or Alive Dimensions kommt ein 3D-fähiger Ableger auf die Nintendo 3DS. Dieser offizielle Trailer bietet einen ersten Einblick in die Optik und das Kampfgeschehen des Beat-Em-Ups. Zum Video: Dead or Alive Dimensions - Offizielle Trailer

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Nicht gar so extrem auf digitale Verführung gebürstet ist "Dead or Alive Dimensions", das alle Episoden der Serie zusammenführt und im aufwändig inszenierten "Chronik"-Modus die komplette "Dead or Alive"-Geschichte erzählt: Zahllose Filmchen und Comic-artig aufgemachte 3D-Dioramen erzählen, wie sich die beiden Freundinnen Ayana und Kasumi entfremden, weil eine von beiden ohne Erlaubnis das Dojo des Ninja-Clans verlässt. Schließlich treffen sie ihm weltberühmten "Dead or Alive"-Turnier aufeinander.

Hier will Ayane der "Verräterin" Kasumi den Garaus machen - vorausgesetzt, sie fällt nicht schon vorher unter den erbarmungslosen Hieben, Tritten, Griffen und Special Moves eines anderen Kombattanten. Wer sich von rauen Gesellen wie Auftragskiller Bayman, DJ Zack, Kung-Fu-Buchhändler Gen Fu oder dem stiernackigen Profi-Wrestler Bass vertrimmen lassen will, der kann das aber auch im Arcade-Modus erledigen: Hier entscheidet man sich für einen beliebigen Standard-Charakter oder einen freigespielten Haudegen, um danach auf einem von mehreren nach Schwierigkeitsgrad sortierten 'Kursen' Fäuste und Füße sprechen zu lassen. Wer sich mit dem anspruchsvollen Kampfsystem hinter Tecmos Vorzeige-Keilerei noch nicht auskennt, der kloppt sich vorher unbedingt durch die "Chronik", denn nur hier werden Manöver und Taktiken ausführlich erklärt und zum Nachkloppen auf dem Touchscreen eingeblendet.

Im Test: Dead or Alive: Dimensions

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Wer die knackigen Damen bewundern möchte, ohne dabei Prügel zu beziehen, der bemüht ein extra 3D-Fotostudio, in dem Kasumi & Co. als Standbild posieren und durch entsprechende Ausrichtung der 3DS-Konsole (Bewegungssensor sei Dank) abgelichtet werden wollen. Und obwohl die schönen Damen den Foto-Fetischismus mehr als wert sind, so lebt "Dead or Alive Dimensions" nicht nur von seiner vorbildlichen Aufmachung. Tolle taktische Manöver, ein facettenreiches Kampfsystem sowie die Möglichkeit, die Widersacher aus dem Ring und in einen Abgrund zu kloppen, machen das Spiel zu einem der bisher besten Handheld-Vertreter seines Genres.

Datenblatt

Dead or Alive: Dimensions
SpielnameDead or Alive: Dimensions
HerstellerTecmo Koei
VertriebNintendo
GenreBeat'em Up
Erhältlich ab20.05.2011
Preisca. 45 Euro
EAN Code0045496520731
SchwierigkeitFür Einsteiger und Fortgeschrittene
Alterab 12 Jahren
Multiplayer1-2
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerungsehr gut
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspasssehr gut
Bewertung Gesamtsehr gut
System3DS

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