Ganz ohne Zentralbanken
Bitcoin: Neue Web-Währung mittels Peer-to-Peer-Software
Der sogenannte Cyber-Terrorismus wird von praktisch jedem Land als eine reale Gefahr angesehen. Mit der neuen Währung Bitcoin kommt noch eine andere Gefahr aus dem Netz hinzu: Nutzer können ohne jegliche Kontrolle Geld austauschen. Das öffnet nicht nur Geldwäsche, sondern auch der Inflation Tür und Tor.

Inhaltsverzeichnis
- 1P2P als Zentralbank
- 2Die Bitcoin Software
- 3Zweifache Sicherheit
- 4Fazit
Durch die griechische Schuldenkrise sind die Zentralbanken derzeit in den Medien gut präsent. Doch sie haben offenbar keinen Schimmer davon, was sich derzeit unter dem Projektnamen Bitcoin im Web abspielt: Langsam aber sicher scheint sich eine elektronische Währung zu etablieren, die auch unsere Offline-Welt auf den Kopf stellen könnte. Seit jeher bemühen sich Kreditinstitute und Zentralbanken, Zahlungsströme auszuwerten und damit z.B. Geldwäsche zu bekämpfen. Bitcoin fehlt aber jegliche regulative Kontrollinstanz.
P2P als Zentralbank
Für gewöhnlich sind die Zentralbanken für die Steuerung der Geldmenge in einer Volkswirtschaft verantwortlich. Je nachdem, wie viele Kredite sie an Banken vergeben und wie hoch die Zinsen dafür sind, können sich Verbraucher und Unternehmen entsprechend günstig oder teuer Geld leihen (oder es anlegen). Damit steht und fällt die Nachfrage nach Geld durch die Steuerung des Angebots, was Auswirkungen auf die Liquidität – und damit auch auf die Inflationsrate – hat. Ferner bilden Zentralbanken die Grundlage für den Geldtransfer zwischen allen angeschlossenen Kreditinstituten, die praktisch ein großes Girokonto dort betreiben.
Doch was passiert, wenn ein Währungssystem ohne Zentralbanken geschaffen wird? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich ein Forschungspapier des Japaners Satoshi Nakamoto aus dem Jahr 2008, in dem erstmals die Idee einer Peer-to-Peer-Lösung für die Kontrolle von Geldern entwickelt wurde. Die Idee für virtuelles Geld ist nicht ganz neu: Zahlungsdienste wie PayPal, die klassische Banken mit dem Web verbinden, gibt es schon seit Mitte der 90er Jahre. Allerdings sind diese immer an eine zentrale IT-Infrastruktur gekoppelt und wickeln die Einlagen und Transaktionen angemeldeter Nutzer in ihrer jeweiligen Landeswährung ab.


der typ der diesen artikel verfasst hat, hat keine ahnung von der materie. in bitcoin steckt ser viel potenzial, passt bloss auf, die bänker werden dass nicht dulden, die regierungen werden gesetze...
"Bitcoin hat aber auch eine Schattenseite: Da die Teilnehmer einer Überweisung nicht eindeutig echten Menschen zugeordnet werden können, ist jede Seite hundertprozentig anonym – und schafft damit ein Paradies für...
Könnte mir jemand erklären, warum das der Inflation Tür und Tor öffnet? Nach kurzem überfliegen des Bitcoin-Wiki steht da, dass Bitcoins unwiderruflich bei 21 Millionen enden und dass es nicht möglich ist, mehr...
Zitat: Wer Zahlungen in der neuen Web-Währung namens Bitcoin annimmt, lebt gefährlich: Die Geldentwertung schreitet bei dem Hacker-Projekt durch die fehlende Kontrolle einer Zentralbank rasend...