Die App gehört zu den teuersten Lösungen

Symantec Mobile Security: Für Windows Mobile- und Symbian-Handys

Symantec ist einer der bekanntesten IT-Dienstleister der Welt und mit seinen Norton-Programmen seit Jahren im Bereich Sicherheit unterwegs. Mit steigender Verbreitung mobiler Geräte wird auch die Sicherheit von Handys und Tablets immer wichtiger, die Symantec mit dem Programm Mobile Security angehen möchte.

Symantec Mobile Security ist sowohl für Symbian als auch Windows Mobile erhältlich. (Bild: Netzwelt)
Symantec Mobile Security ist sowohl für Symbian als auch für Windows Mobile erhältlich. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Symbian oder Windows
  2. 2Sicherheit und Funktionen
  3. 3Spamschutz und Diebstahl
  4. 4Fazit
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Egal ob Symbian, Windows Mobile oder Android: Es gibt praktisch kein Betriebssystem für Handys oder Tablets, das nicht schon Probleme mit Schadprogrammen hatte. Einzig iOS ist durch seine komplett geschlossene Architektur relativ sicher, alle anderen Plattformen sollten Nutzer durch ein entsprechendes Programm absichern. Symantec bietet genau für diesen Zweck zwei Produkte unter der Marke Mobile Security an.

Symbian oder Windows

Im Gegensatz zu der Konkurrenz bietet Symantec ein separates Produkt für jede Zielplattform an. Das Produkt für Symbian trägt den Namen "Symantec Mobile Security für Symbian" und unterstützt Symbian OS 9.0 oder neuer sowie die Series-60- und die UIQ-Oberfläche (Nokia bzw. Sony). Auf dem Endgerät müssen mindestens 2,2 Megabyte Speicher frei sein, damit Symantec Mobile Security installiert werden kann. Die Windows-Variante der Software trägt den Namenszusatz "Suite" und benötigt entweder Windows Mobile 5.x oder 6.x. Für die Hardware gibt Symantec als Systemanforderungen fünf Megabyte Speicher und eine 400-Megahertz-CPU an.

Symantec Mobile Security für Symbian 4.3 und die Mobile Security Suite für Windows 5.1 sind nur über Händler erreichbar, die als offizieller Symantec-Partner zugelassen wurden. Das Programm wird zwar auch im Netz kostenlos zum Download angeboten, nach Ablauf von 60 Tagen muss der Nutzer aber spätestens eine Lizenz kaufen. Für Updates über zwei Jahre berechnet Symantec Gebühren zwischen 40 und 50 Euro.

Sicherheit und Funktionen

Die Oberfläche von Symantec Mobile Security unterscheidet sich nicht grundlegend von der Konkurrenz wie BullGuard oder Kaspersky, allerdings haben die Entwickler viel stärker den Fokus auf die eigentlichen Virensuche und die Firewall als zum Beispiel auf die Kindersicherung gelegt. Apropos Virensuche: Genau wie die Norton-Programme auf dem Desktop überprüft Mobile Security auf Handys und Tablets im Hintergrund alle Dokumente, die geöffnet oder kopiert werden. Bemerkenswert ist dabei, dass die Symantec-Software auch Archive untersuchen kann, so dass Viren in gepackten ZIP- oder RAR-Dateien in Echtzeit erkannt werden können.

Natürlich kostet die permanente Suche auch Rechenleistung und verringert damit die Laufleistung der Batterie, so dass mancher Nutzer sein Endgerät lieber regelmäßig über die manuelle Suche überprüft. Dabei unterstützt Symantec Mobile Security nicht nur die Überprüfung des gesamten Geräts, sondern auch bestimmter Dateipfade. Auch die Firewall ähnelt in ihrer Gestaltung sehr dem Verhalten gewöhnlicher Desktop-Programme: Neben der Port-Filterung, die auch andere mobile Firewalls bieten, kann Symantec Mobile Security auch auf Protokoll-Ebene ungenehmigte Inhalte blockieren. Die App erlaubt eine sehr detaillierte Konfiguration der Firewall; sofort nach der Installation der Software greift die Schutzfunktion in das System ein.

Die Symbian-Variante kann als Testversion heruntergeladen werden. (Bild: Netzwelt)
Die Symbian-Variante kann als Testversion heruntergeladen werden. (Bild: netzwelt)

Spamschutz und Diebstahl

Funktionen wie die Kindersicherung, die bei anderen Anbietern längst zum Standard gehört, haben sich die Ingenieure bei Symantec gespart. Dafür bietet Mobile Security für Symbian oder Windows Mobile eine Funktion zur Filterung von Spam-Mails und unerwünschten SMS-Nachrichten. Dabei stehen dem Anwender nicht nur eine positive oder negative Liste mit Personen zur Filterung bereit, auch andere Regeln, etwa für den Betreff, lassen sich sehr einfach definieren. Sofern das Endgerät gestohlen wird oder anderweitig verloren geht, kann Symantec Mobile Security durch die eingebaute Verschlüsselung dafür sorgen, dass andere Personen keinerlei Zugriff auf sensible Daten haben. Dazu muss jedoch schon vor dem Diebstahl die Verschlüsselung konsequent eingesetzt werden, eine Sperrung aus der Ferne ist mit dem Symantec-Produkt nämlich nicht möglich.

Fazit

Symantec Mobile Security für Symbian und Mobile Security Suite für Windows Mobile geben ein ordentliches Gesamtbild ab: Die Suche nach Schädlingen ist mit dem Programm genauso leicht wie bei der Konkurrenz, die Funktionalität der Firewall und auch der Verschlüsselung geht etwas über andere Apps hinaus. Das Produkt aus dem Hause Symantec gehört allerdings auch zu den teuersten Lösungen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Virenschutz und Firewall.

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