Für Mac OS X
Kismac 0.3.3: Das Sicherheitsprogramm für kabellose Netzwerke
Das sogenannte Wardriving bezeichnet die Suche nach ungesicherten kabellosen Netzwerken, die der Angreifer meist mit Hilfe eines Notebooks in einem Fahrzeug aufspürt. Kismac ist eines derjenigen Programme, die gerne für diesen Zweck genutzt werden - was in Deutschland aber gesetzlich streng verboten ist. Obwohl Kismac eindeutig für den Einbruch in fremde WLAN-Netzwerke entwickelt wurde, kann der Benutzer es auch für legale Zwecke verwenden.

Inhaltsverzeichnis
- 1Kismac und der Standort
- 2Fenster und Chip-Treiber
- 3Kanäle und das Passwort
- 4Fazit
Ein Angriff auf das kabellose Netzwerk mit Kismac zu Hause zeigt in wenigen Minuten, ob der Nutzer die richtigen Einstellungen vorgenommen hat und so gegen Wardriving geschützt ist. Dabei tritt der Anwender selbst in die Rolle eines Angreifers, der sich in ein fremdes Netz einloggen möchte und lernt gleichzeitig noch etwas über die Zuverlässigkeit von Verschlüsselungs- und Sicherheitsmethoden.
Kismac und der Standort
Die Bezeichnung von Kismac lehnt sich an das Linux-/Unix-Tool Kismet an, das es als passiver WLAN-Sniffer zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Im Gegensatz zu Kismet konzentriert sich Kismac ausschließlich auf den Macintosh als Zielplattform und bietet eine grafische Oberfläche, um Einsteigern im Feld der WLAN-Sicherheit die Arbeit möglichst einfach zu machen. Kismac kann von der Projektseite kostenlos heruntergeladen werden: Das Programm ist nur wenige Megabyte groß und läuft unter Mac OS X ab Leopard.
Die Einrichtung von Kismac auf dem Mac erfolgt wie gewohnt durch das einfache Kopieren der Applikation in den Programme-Ordner des Systems. Kismac sollte problemlos auf jedem halbwegs aktuellen Mac laufen und den WLAN-Chip beim ersten Start ohne Rückfrage oder Fehlermeldungen erkennen. Die Software fragt beim Laden der Applikation jedes mal, ob Informationen über den aktuellen Standort ausgewertet werden dürfen. Für die Aufzeichnung von WLAN-Daten ist das zwar grundsätzlich sinnvoll, aber nur wenn gefundene Netzwerke später mit (dritten) Programmen auf einer Karte grafisch aufbereitet werden sollen. Für den Betrieb zu Hause kann der Nutzer getrost mit "Nicht erlauben" antworten und den Dialog für immer wegklicken.

Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.

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