Anbieter erklärt Praxis für rechtens
Ausspäh-Vorwürfe: Sofortüberweisung.de nimmt Stellung
Die Payment Network AG hat seine Praxis der Kontenprüfung beim Online-Bezahlservice sofortüberweisung.de verteidigt. Die Datenschutzhinweise sollen aber verbessert werden. Verbraucher- und Datenschützer hatten kritisiert, dass der Nutzer über den Umfang der Abfragen nur schlecht aufgeklärt werde.
Inhaltsverzeichnis
- 1Automatische Erfassung per Software
- 2Vergangenes Malheur sei "Einzelfall" gewesen
- 3Transaktion in Echtzeit
In der Stellungnahme der Payment Network AG zu den Vorwürfen heißt es, dass neben dem Verfügungsrahmen auch geprüft werde, ob vorausgegangene Transaktionen aus den letzten 30 Tagen im Nutzerkonto verbucht worden seien oder nicht. Vorausgegangene Sofortüberweisungen ermittele die Firma aber nur in rund 30 Prozent aller Transaktionen.
Automatische Erfassung per Software
Die Prüfung der Buchungen sei notwendig, um Betrugsfälle auszuschließen. Offenbar denkt das Unternehmen dabei an Nutzer, die ihr Konto nicht ausreichend gedeckt, aber mehrere Überweisungen durchgeführt haben, die das Konto negativ belasten. Sofortüberweisung.de hat deshalb auch Einsicht in den Dispokredit.
Vorausgegangene Transaktionen würden automatisch von der Software erfasst und nicht gespeichert. "Kein Mitarbeiter von sofortüberweisung bzw. der Payment Network AG hat Zugang zu den von der Software geprüften personenbezogenen Daten der Nutzer (...)", heißt es in der Erklärung der Payment Network AG. Nur Name, Bankleitzahl, Kontonummer, Betreff, Betrag und Datum der Überweisung speichere das Unternehmen.


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