EasyBits Go
Skype: Ungewollte Software bei Update installiert
Die Auto-Update-Funktion von Skype sorgte am Wochenende bei Windows-Nutzern für Verwirrung. Grund: Es wurde eine Zusatzsoftware namens EasyBits Go mit installiert, auch wenn Nutzer dem ausdrücklich widersprochen haben. Im Skype-Forum kamen deshalb Bedenken auf, ob es sich dabei um eine schadhafte Software handelt.
Hier können die Nutzer beruhigt sein, denn EasyBits Go ist kein Virus oder ähnliches. Das Programm ist ein Spiele-Center und Teil des Skype Extra Managers. Die Firma EasyBits ist seit 2006 für Online-Spiele bei Skype verantwortlich. Inzwischen wurde das Update gestoppt und Skype arbeitet laut einem Beitrag im Skype-Blog daran, das Problem zu beheben.
Uninstaller steht zum Download bereit
Ärgerlich bei der ganzen Sache war, dass sich die Installation weder verhindern ließ, noch dass Nutzer die Software wieder korrekt deinstallieren konnten. Hierfür gibt es inzwischen eine Lösung: Nutzer können bei EasyBits einen Uninstaller herunterladen, der EasyBits Go vom Rechner entfernen sollte.
In einer Stellungnahme von EasyBits heißt es zu dem Problem, dass das EasyBits Go-Update Teil von Verbesserungsmaßnahmen sei, die von Nutzern vorgeschlagen wurden. Zur Verteidigung führt das Unternehmen an, dass sich die Zahl der gestarteten Spiele von 850.000 pro Tag auf sieben Millionen erhöht habe. Gleichzeitig entschuldigt sich das Unternehmen für die Unannehmlichkeiten, denen Skype-Nutzern durch das Update ausgesetzt waren.
Übernahme von Skype durch Microsoft
Wie Anfang des Monats bekannt gegeben wurde, gehört die Voice over IP-Software Skype inzwischen zu Microsoft. Die Übernahme kostete 8,5 Milliarden Dollar und ist damit die bisher größte Übernahme in der Geschichte von Microsoft. Skype wird als eigener Geschäftsbereich weitergeführt. Microsoft plant Skype in Zukunft unter anderem bei Windows Phone und der Xbox sowie Kinect einzusetzen. Vor dem Kauf von Microsoft hatten Medienberichten zufolge auch Google und Facebook Interesse daran gezeigt den VoIP-Dienst zu übernehmen.


8,5 Milliarden US-Dollar: Diese Summe zahlt Microsoft, um Skype zu übernehmen. Der Deal soll noch heute, 10. Mai, bekannt gegeben werden. Für Microsoft wäre es die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.
Skype wird ein eigener Geschäftsbereich bei Microsoft. Die beiden Unternehmen haben jetzt in einer Pressemitteilung die Übernahme-Gerüchte bestätigt. Der Windows-Hersteller zahlt 8,5 Milliarden US-Dollar für den VoIP-Dienst.
Mit dem neuen Skype-Update für Windows und Mac können Facebook-Freunde angerufen werden, selbst wenn diese gar keine Skype-Nutzer sind. Daneben bietet das Windows-Update nun auch eine Gruppen-Bildschirmfreigabefunktion.
Xbox-Nutzer könnte das freuen: Microsoft plant offenbar eine Skype-Integration für die nächste Generation seiner Spielkonsole Xbox. Eine entsprechende Stellenausschreibung gibt Hinweise.
Für Skype sind Updates herausgekommen. Die Mac-Version bietet eine verbesserte Benutzeroberfläche, die Windows-Version ermöglicht es, Lieblingskontakte leichter zu finden, und die Linux-Version verbessert Audio- und Videoqualität.
Das Ende des Windows Live Messengers ist nahe. Wie The Verge von internen Quellen erfahren haben will, wird Microsoft den Instant-Messenger zu Gunsten von Skype in den Ruhestand schicken.




