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Sony Cybershot TX10 im Test: Elegante und robuste Outdoorkamera
Fünf Meter Tauchtiefe und 1,5 Meter Fallhöhe

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Dreck, Wasser, Kälte oder Stürze lassen die Sony Cybershot TX10 unbeeindruckt. Die Outdoorkamera übersteht Behandlungen, an denen andere Digitalkameras kaputt gehen würden. Im Vergleich zu anderen robusten Modellen, weist sie allerdings einen deutlichen Nachteil auf.

Für seine robuste und wasserdichte Outdoorkamera Cybershot TX10 hat sich Sony erneut für eine schmale, elegante Bauform mit großem Frontschieber entschieden. Doch dieser sorgte schon beim Vorgängermodell für Unannehmlichkeiten.

Tauchen, stürzen und frieren

Das Gehäuse der Sony Cybershot TX10 ist wasser- und staubdicht und übersteht nach Angaben des Herstellers Tauchgänge bis zu einer Tiefe von fünf Metern. Zudem soll die Kamera Stürze aus einer Höhe von 1,5 Metern unbeschadet über sich ergehen lassen. Selbst bei Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius soll sie außerdem ohne Einschränkung funktionieren.

Sony hat sich bei der Cybershot TX10 für den hauseigenen Exmor-R-CMOS-Bildsensor mit einer Auflösung von 16,2 Megapixeln entschieden. Mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll weist er die gleiche Größe auf, wie die Chips in den allermeisten anderen Kompaktkameras.

Das innenliegende Objektiv der Cybershot TX10 verfügt über einen vierfachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 25 bis 100 Millimeter. Ein optischer Bildstabilisator hilft dem Fotografen dabei Bilder mit weniger Unschärfen aufzunehmen. Die Linse verändert ihre Brennweite zügig und der Autofokus stellt Motive ebenfalls schnell scharf.

Die Sony Cybershot TX10 bietet dem Fotografen zahlreiche automatische und halbautomatische Aufnahmeprogramme. Der Nutzer hat unter anderem die Wahl zwischen einer "intelligenten" und einer "überlegenen" Automatik sowie 16 Szenenprogrammen. In der Programmautomatik hat der Anwender die größte Kontrolle über die Aufnahmeeinstellungen, im Panorama-Modus setzt die Kamera nach einem Schwenk aus mehreren Aufnahmen eine Breitbild-Ansicht zusammen.

Darüber hinaus stehen, wie bei allen aktuellen Sony-Kameras, mehrere 3D-Aufnahmeprogramme zur Verfügung. Bei diesen versucht die TX10 aus mehreren Bildern eine Aufnahme mit räumlicher Wirkung zusammen zu setzen. Das Ergebnis lässt sich allerdings nur auf 3D-Fernsehern des japanischen Unternehmens bequem und ohne großen Aufwand betrachten.

Sony Cybershot TX10 im Test

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Wasser macht der Kamera nichts aus, selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt soll sie noch funktionieren.

Auf der Rückseite der Cybershot TX10 befindet sich ein drei Zoll großer Touchscreen, der sowohl zur Bedienung, aber auch als Sucher und zur Bildwiedergabe dient. Auf der Anzeige mit einer Auflösung von 921.600 Pixeln sind die Motive detailliert zu erkennen. Durch die großen Blickwinkel von rund 160 Grad vertikal und horizontal lässt sich das Display aus fast allen Richtungen gut erkennen.

Großer Touchscreen und wenige Tasten

Die Bedienung der Sony Cybershot TX10 erfolgt größtenteils über den Touchscreen auf der Rückseite der Kamera - wozu beide Hände nötig sind. Die einzigen Tasten befinden sich auf der Oberseite. Es handelt sich neben dem Einschaltknopf um die Zoomwippe mit klaren Druckpunkten und wenig Bewegungsspielraum sowie einem eigenen Aufnahmeknopf für Videos und eine Taste zum Starten der Bildwiedergabe.

Der Touchscreen der Cybershot TX10 reagiert schon auf leichte Berührungen ohne Verzögerung. Die Schaltflächen sind in der Regel ausreichend groß und problemlos zu treffen. Durch Menüs lässt es sich bequem scrollen.

Auf dem Startbildschirm der TX10 hat der Fotograf Zugriff auf das Blitzlicht, den Selbstauslöser, die Bildgröße und den Aufnahmemodus. Weitere Einstellungen erreicht er über die "Menu"-Schaltfläche. Dort kann der Nutzer unter anderem die Lichtempfindlichkeit, den Weißabgleich, die Messmethode oder die Filmqualität verstellen.

In diesem Untermenü versteckt Sony hinter eine Schaltfläche mit einem Werkzeugkasten das Hauptmenü der Kamera, in dem der Nutzer die Grundeinstellungen der Cybershot TX10 verstellt. Es ist in vier Unterpunkte gegliedert, die allerdings in einer großen Liste nahtlos ineinander übergehen.

Frühes Bildrauschen und Zeilenverschiebungen

Die Farben der Aufnahmen der Sony Cybershot TX10 wirken natürlich und bieten eine hohe Detailgenauigkeit, die allerdings zu den Bildrändern hin abnimmt. Die Konturen sind teilweise leicht verwaschen, die Kontraste dagegen angenehm umgesetzt.

Allerdings lässt sich schon bei einer niedrigen Lichtempfindlichkeit von ISO 125 in einigen Bereichen ein leichtes Bildrauschen erkennen, wenn der Fotograf, die Aufnahmen in Originalgröße betrachtet. Bei ISO 400 treten die Störungen auf dem gesamten Bild auf und ab ISO 800 stören sie sogar, wenn die Aufnahme nur verkleinert auf ein Viertel der Originalgröße verwendet werden soll.

Sony Cybershot TX10 Testbilder

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Zimmerbeleuchtung aus, Blitzlicht ein: ISO 200, Blende 3.5, 1/5 Sekunde.

Videos nimmt die Sony Cybershot TX10 in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die Filme weisen allerdings nur eine gerade noch ausreichende Detailgenauigkeit für bewegte Bilder auf. Die Farben erscheinen immerhin natürlich und die Kontraste fallen angenehm aus. Bei schnelleren Bewegungen treten jedoch Zeilenverschiebungen auf.

Bei der Videoaufnahme steht dem Nutzer der optische Zoom der Cybershot TX10 komplett zur Verfügung. Allerdings stellt der Autofokus neue Motive nur langsam scharf und auch der automatische Weißabgleich passt die Belichtungseinstellungen nur träge an veränderte Lichtverhältnisse an. Das interne Mikrofon der Kamera liefert einen gut verständlichen Ton.

Wasser unter dem Frontschieber

Das Gehäuse der Sony Cybershot TX10 besteht aus Metall und Kunststoff, so dass die vom Hersteller angegebene Fallhöhe nicht auf festen Untergründen wie Stein oder Beton getestet werden sollte. Der Kamera fehlen spezielle Haltevorrichtungen, die bei einem Gerät für Outdoor-Aktivitäten Sinn machen würden. Sie lässt sich mit Daumen und Zeigefinger von oben und unten fest greifen - sicher halten und bedienen lässt sie sich allerdings nur mit zwei Händen.

Nach Tauchgängen erweist sich der große Schieber auf der Vorderseite der Cybershot TX10 - wie schon beim Vorgängermodell Cybershot TX5 - als großes Ärgernis. Unter ihm bleibt auch nach dem Abtrocknen Feuchtigkeit zurück und er trägt sie immer wieder auf die Kamera auf.

Als Speichermedien akzeptiert die Cybershot TX10 sowohl die Memory Sticks von Sony als auch die weit verbreiteten SD-Karten in all ihren Spielarten. Die Stromversorgung der Kamera übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku, den der Nutzer über die USB-Schnittstelle direkt im Gerät auflädt - ein externes Ladegerät befindet sich nicht im Lieferumfang.

Darüber hinaus verfügt die Sony Cybershot TX10 über eine HDMI-Schnittstelle. Alle Anschlüsse sowie die Einschübe für Speicherkarte und Akku befinden sich in Klappen mit Riegeln, deren zusätzliche Gummidichtungen das Eindringen von Wasser verhindern sollen.

Fazit: Robuste Kamera im falschen Gehäuse

Im Test überstand die Sony Cybershot TX10 auch eine robustere Behandlung ohne Schäden. Allerdings bietet die Kamera nur eine durchschnittliche Bildqualität und verfügt für eine Outdoorkamera allerdings über das falsche Gehäuse und nicht die richtigen Bedienelemente.

Sony verkauft die Cybershot TX10 im firmeneigenen Onlineshop für 349 Euro. Bei anderen Online-Händlern kostet die Outdoorkamera derzeit rund 320 Euro.

Die robusten Modelle anderer Hersteller, wie die Panasonic Lumix FT2, die Samsung WP10, die Pentax Optio W90 oder die Ricoh G700SE, mögen nicht über so ein elegantes Gehäuse wie die Sony Cybershot TX10 verfügen, andere Eigenschaften machen sie trotzdem zu besseren Outdoorkameras.

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Diese Kamera hält einiges aus: Die Sony Cybershot TX10 taucht unter Wasser, stürzt auf den Fußboden und funktioniert auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt - und das ohne Schaden zu nehmen.
http://www.netzwelt.de/news/86935-sony-cybershot-tx10-test-elegante-robuste-outdoorkamera.html
2011-05-30 16:48:27
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/so-neue-symbian-nutzeroberflaeche-aussehen-bild-nokia5098.png
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