Chat-Software für Linux und Mac OS X
ICQ: Endlich auch in einer Mac- und Linux-Version erhältlich
ICQ ist heute nicht mehr die beste Möglichkeit, um mit Familie und Freunden in Echtzeit zu kommunizieren - die Plattform hat durch Soziale Netzwerke wie Facebook dramatisch an Bedeutung verloren. Die Konkurrenz soll durch eine neue AIR-Version jetzt auf Abstand gehalten werden, die ICQ kürzlich vorgestellt hat.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation der AIR-Version
- 2Funktionen wie in Windows
- 3ICQ Feeds und Freunde
- 4Fazit
ICQ hat sich jahrelang sehr stark auf das Betriebssystem Windows konzentriert und den offiziellen Desktop-Client nur dafür herausgegeben. Zwar gab es einen Flash-Client und eine Version für Java auf Handys, aber so richtig hat sich der Betreiber nie um alternative Betriebssysteme gekümmert. Nachdem AOL seine Tochter ICQ im letzten Jahr an die russische Firma Digital Sky Technologies verkauft hat, scheint sich die Strategie nun zu ändern. ICQ gibt es nun für fast jedes Betriebssystem, neuerdings auch für Linux und Mac OS X.
Installation der AIR-Version
Für die Installation von ICQ 1.0 empfehlen die Entwickler mindestens Ubuntu 10.10, Fedora Core 13 oder OpenSUSE 11.3. Theoretisch sollte der Betrieb aber auch mit jeder anderen Distribution möglich sein. Die Apple-Kunden müssen einen Mac-Computer mit Mac OS X 10.5 oder 10.6 besitzen, das alte Mac OS X 10.4 wird auch noch unterstützt. Da ICQ 1.0 für Linux und Mac OS X auf der Adobe AIR-Plattform basiert, muss jeder Nutzer zusätzlich noch die entsprechende Laufzeitumgebung für sein System installieren, die man kostenlos herunterladen kann. Auch der Flash Player wird für ICQ 1.0 und AIR benötigt.
Mindestens 256 Megabyte Arbeitsspeicher und ein halbwegs schneller Prozessor sorgen dafür, dass ICQ im täglichen Betrieb nicht die Luft ausgeht. Um das Programm zu installieren, muss der Nutzer die bereitgestellte AIR-Datei mit der Laufzeitumgebung öffnen. Die Adobe-Anwendung sollte alle notwendigen Schritte für die Installation dann ohne Rückfrage selbstständig erledigen, gegebenenfalls ist noch eine erneute Bestätigung der Signatur des Programms erforderlich. Unter Linux und Mac OS X hat der Einsatz von Adobe AIR den gewaltigen Nachteil, dass ICQ damit nicht automatisch für alle Benutzer des Systems eingerichtet wird.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Chat & Messenger.

Wer will schon das normale ICQ. Mit Trillian, Miranda, usw gibts doch viel bessere Clients, die aufs ICQ Netzwerk zugreifen (vor allem ohne nervige Werbung und Klängegedöns)
Anstatt das seit 7 Jahren vernachlässigte, native ICQ for Mac weiter zu pflegen wird jetzt so ein Mist, der wieder eine unnötige Laufzeitumgebung benötigt neu geschrieben. Zum Glück gibt es Adium und Pidgin,...