Das Formularprogramm aus Office Professional Plus

Microsoft InfoPath: Formulare für Web und Druck mit Office 2010

Das Büropaket Microsoft Office gehört trotz der Konkurrenz durch OpenOffice.org und LibreOffice zu den beliebtesten PC-Programmen überhaupt. Seit der Version Office 2003 existiert mit InfoPath eine Software, die sich ganz auf die Arbeit mit Formularen für Druck und Bildschirm konzentriert.

Microsoft InfoPath 2010 ist Bestandteil des teuren Office Professional Plus. (Bild: Netzwelt)
Microsoft InfoPath 2010 ist Bestandteil des teuren Office Professional Plus. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Für Office Professional Plus
  2. 2Verwandtschaft zu Word
  3. 3Feld, Formular und Funktion
  4. 4Formular für Web und Druck
  5. 5Fazit
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Das Büropaket Microsoft Office besteht in der aktuellen Version 2010 für Windows aus ganzen zwölf Programmen, von denen aber selbst im Spitzenprodukt Professional Plus nur zehn enthalten sind - und kaum ein Anwender kennt mehr als Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Mit InfoPath existiert beispielsweise eine Lösung, die seit 2003 Bestandteil der Office-Linie ist und sich perfekt für Formulare eignet.

Für Office Professional Plus

Genau wie Microsoft Lync, ein Kommunikationsprogramm aus Microsoft Office, ist InfoPath lediglich in der Version Professional Plus des Büropakets erhältlich. Diese kostet im Handel etwa 450 Euro und ist damit um Längen teurer als die kleinste Office-Variante für den Heimgebrauch. Wer nicht gleich ein neues Office-Paket kaufen möchte, kann Microsoft InfoPath 2010 auch separat für etwa 260 Euro erwerben. Die Systemanforderungen beziffern die Entwickler aus Redmond mit einem 500-Megahertz-Prozessor, 256 Megabyte Arbeitsspeicher und zwei Gigabyte freiem Festplattenspeicher. Als Betriebssystem eignen sich Windows XP (nur mit SP3), der Nachfolger Vista oder Windows 7.

In InfoPath stehen deutlich mehr Gestaltungsfunktionen zur Verfügung als für Formulare in Word. (Bild: Netzwelt)
In InfoPath stehen deutlich mehr Gestaltungsfunktionen zur Verfügung als in Word. (Bild: netzwelt)

Verwandtschaft zu Word

Die Einrichtung von InfoPath 2010 erfolgt wie gewohnt über den Setup-Assistenten, den Anwender schon kennen sollten. Dieser macht keinen Unterschied, ob er auf einer 32- oder 64-Bit-Fassung von Windows ausgeführt wird. In der Regel kann InfoPath nach der Installation ohne erneuten Start des PCs direkt ausgeführt werden: Das Programm begrüßt den Benutzer mit einem Dialogfenster für die ersten Schritte, in dem er direkt ein neues Formular erstellen oder Vorlagen bearbeiten kann. Letztere sind für Einsteiger eine gute Möglichkeit, die Funktionen der Software kennenzulernen.

Neben der Spesenabrechnung, dem Reisekostenantrag, einem Statusbericht oder einer Vorlage zum Erstellen einer Tagesordnung gibt es zahlreiche weitere Vorlagen auf den Office-Seiten im Web. InfoPath funktioniert grundsätzlich wie Microsoft Word, nur dass es keine starre Aufteilung in Seite und Zeile gibt, sondern sich Objekte beliebig verschieben und ausrichten lassen. Bei neuen Formularen ist ein Blick in die entsprechende Aufgabenleiste für den Formularentwurf dringend anzuraten.

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