Programme für die Drahtlos-Technologie
Streaming von Mac zu Mac: Pfiffige Zusatzsoftware für AirPlay
Die kabellose Streaming-Technologie AirPlay von Apple ist nützlich, besitzt aber nur eine begrenzte Reichweite. Wer die Liste an Empfangsgeräten und Streamingquellen erweitern möchte, muss sich auf die Suche nach ergänzender Software begeben. Netzwelt hat einige Vorschläge parat.

Inhaltsverzeichnis
- 1AirServer und BananaTV
- 2AirPlayer und AirFlick
- 3Audiostreaming via Airfoil
- 4Fernbedienung in der Mac-Version von Airfoil
- 5RaopX und ShairPort
- 6Fazit: Erweiterungen zeigen weitere Einsatzmöglichkeiten von AirPlay
Standardmäßig sind nur das Apple-eigene Streaming-Gerät für Flachbildfernseher Apple TV, die Basisstation AirPort Express oder Lautsprecher von Drittherstellern in der Lage, AirPlay-Streams entgegenzunehmen. Das grenzt mögliche Einsatzszenarien für die drahtlose Übertragung von Multimediadateien arg ein.
Erst mit Zusatzsoftware erweitert der Anwender das Spektrum und auch der Mac selbst wird zum AirPlay-Receiver. Das Programm Air Server etwa spielt iTunes-Inhalte, Fotos, Diashows und Youtube-Videos von iOS-Geräten auf Mac-Rechner ab und streamt Inhalte von Mac zu Mac. Auch über Apps von Drittherstellern ist eine Übertragung von Gerät zu Gerät möglich. Im Test funktionierte die Software recht flüssig, sowohl was den Transport von Audio- und Filmdateien von Mac-Notebook zu Mac-Notebook angeht als auch bei der Übertragung von iTunes-Songs und Youtube-Filmen von einem iPhone 4 auf ein Mac-Notebook als Empfänger im Netzwerk.
AirServer und BananaTV
Der AirServer ist zum Preis von rund fünf US-Dollar erhältlich, umgerechnet rund 3,60 Euro. Heruntergeladen werden kann die Anwendung über die Seite des Herstellers, ein Download im Mac App Store ist nicht möglich. Zur Installation wird Mac OS X Tiger, Leopard oder Snow Leopard benötigt, zudem muss ein iOS-Gerät als möglicher Sender mit dem mobilen Betriebssystem in der Version ab 4.2.1 ausgerüstet sein. Notwendig zur Übertragung von Medieninhalten ist auch eine Verbindung mit dem selben WLAN-Netzwerk.
Als Alternative zu AirServer steht Banana TV zur Verfügung. Das Programm empfängt ebenfalls Videos oder Bilder von iOS-Geräten wie dem iPad, iPhone oder iPod Touch auf jedem netzwerkfähigen Mac. Auch spielt das Programm Streams von anderen Apple-Notebooks oder Desktop-Macs ab - dies haben wir im Test aber nicht überprüft. BananaTV kostet mit rund acht US-Dollar, umgerechnet knapp sechs Euro.
Pfiffige Zusatzsoftware für AirPlay
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Bild vergrößern Die Programmiererin Erica Sadun bietet eine Reihe an Zusatzsoftware für Apples Streaming-Technologie an, darunter das kostenpflichtige Programm Banana TV. (Bild: Screenshot) - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Hersteller Rogue Amoeba verkauft die Software Airfoil für 25 US-Dollar. Damit können Audiosignale unterschiedlicher Quellen an iOS-Geräte, Macs und PCs weitergeleitet werden. (Bild: Screenshot) - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Quelle und Empfänger lassen sich über ein übersichtliches Interface steuern. (Bild: Screenshot) - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Für iOS-Geräte gibt es keine kostenlose App zum Empfang von Audiostreams aus Airfoil. (Bild: Screenshot) - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Der AirPlayer empfängt Video- und Fotostreams von iOS-Geräten - ideal für Präsentationen. Im Test spielte er aber keine Videos ab. Die Anzeige passt sich zudem nicht automatisch an die Bildergröße an. (Bild: Screenshot) - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Wie üblich, wählt man auf dem iOS-Gerät den AirPlay-Empfänger per Fingertipp aus. (Bild: Screenshot) - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Die Software AirServer kostet 3,60 Euro und dient ebenfalls zum Empfang von AirPlay-Streams. (Bild: Screenshot)






