Über 100 kostenlose Bücher als Grundlage
Dank Google Books: Amerikaner baut Oldtimer von 1906 nach
Was mit Google Books alles möglich ist, zeigt Bob Ferry. Der amerikanische Mechaniker hat aus zahlreichen Büchern Informationen zusammengetragen, um einen Oldtimer aus dem Jahr 1906 nachzubauen. Dabei handelt es sich nicht um den ersten Oldtimer den Ferry nachgebaut hat. Er ist aber von Google Books so begeistert, dass er es in Zukunft häufiger für sein Hobby nutzen will.
Die Grundlage von Ferry waren Pläne über das Auto, die er von einem anderen Hobby-Autobauer erhalten hat. Allerdings fehlten in den Plänen einige Details und da Ferry das Auto so genau wie möglich nachbauen wollte, hat er angefangen bei Google Books zu suchen.
Über 100 Bücher
Mit Hilfe der Google Books App lud er sich über 100 Bücher auf sein iPad. Ferry nutzte daraus Zeichnungen und Beschreibungen, um das Auto nachzubauen. Es handelt sich dabei um einen 1906 Oldsmobile Model B Runabout. Die Höchstgeschwindigkeiten, die sich damit erreichen lassen, betragen rund zehn Kilometer pro Stunde. Das Auto wird noch mit einem Lenkbügel und nicht mit einem Lenkrad gesteuert.
Ferry gehört einer Internetgruppe an, die solche frühen Autos nachbaut. Sie teilen online Bilder und Ideen über die Vehikel aus, die sie gerade bauen. Und einige Mitglieder möchten jetzt auch Google Books als Hilfe nutzen. Auch Ferry möchte für seine nächsten Nachbauten wieder Google Books verwenden.
Google stellt unter Google Books zahlreiche digitalisierten Bücher kostenlos zur Verfügung. Dafür wurden die Bücher eingescannt. Nutzer können gezielt nach Büchern oder Stichwörtern suchen und sparen sich eine Anschaffung der entsprechenden Titel.
Fragen zum Urheberrecht sind dabei nicht immer geklärt. Ein Vergleich, den Google deshalb mit amerikanischen Autoren und Verlegern angestrebt hat, wurde vom zuständigen Richter abgelehnt. Im Dezember hat der Suchmaschinenanbieter in den USA Google eBooks eingeführt. Hier können amerikanische Nutzer elektronische Bücher kaufen, speichern und lesen.


Nachdem Apple vor kurzem mit einem Update die iPad- und iPhone-App iBooks auf Audio- und Videoinhalte vorbereitete, bietet das Unternehmen nun erstmals im amerikanischen iBookstore elektronische Bücher mit Multimedia-Inhalten an. Im deutschen Shop werden derzeit allerdings noch keine Multimedia-Bücher angeboten.
Das "Google Book Settlement" wurde vom zuständigen amerikanischen Richter abgelehnt. Google sollte dadurch die Erlaubnis erhalten Bücher zu digitalisieren - ohne für jedes Buch eine Genehmigung des Rechteinhabers einzuholen.
Amazon.com kann erstmals höhere Verkaufszahlen von E-Books als von gedruckten Büchern vorweisen. Auf 100 gebundene Bücher und Taschenbücher kommen 105 digitale Titel. Seit vier Jahren werden bei Amazon.com E-Books verkauft.
Großauftrag für Google: Der Suchmaschinenriese soll für die British Library 250.000 Bücher digitalisieren. Die Werke besitzen kein Urheberrecht und stammen aus den Jahren 1700 bis 1870.
DailyDeal gehört jetzt zu Google: Dies gab die deutsche Gutschein-Seite in einer kurzen Stellungnahme bekannt. Das Berliner Unternehmen bietet Rabatt-Aktionen in deutschen, österreichischen und schweizerischen Städten an.
Mit Skoobe ist eine Bibliothek für E-Books gestartet. Die monatliche Mitgliedschaft beträgt 9,99 Euro. Dafür gibt es beim Startangebot Zugang zu beliebig vielen Büchern.
Google Play macht Amazon Konkurrenz. In dem App Store von Google können ab sofort auch E-Books gekauft werden, darunter Fachbücher und Besteller. Drei Millionen Titel sind kostenlos.




