Fluch und Segen

Im Kurztest: Brink

Mit dem Online-Shooter "Brink" verspricht Entwickler Splash Damage nichts Geringeres als die Revolution des Shooter-Genres. Das ist den Engländern zwar nicht gelungen, aber immerhin produzierten sie ein spaßiges Spiel mit interessanten Ansätzen, das jedoch nicht auf jeder Plattform eine gute Figur macht.

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Im Test: Brink - "Brink" setzt auf einen Mix aus bewährten Tugenden und frischen Ideen. (Bild: Splash Damage)
"Brink" setzt auf einen Mix aus bewährten Tugenden und frischen Ideen. (Bild: Splash Damage)

Die Mannschaft ist der Star, so heißt es schon im Fußball. Zwar sind Einzelleistungen nett anzusehen, im Vergleich zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung jedoch selten der Schlüssel zum Sieg.

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Genauso verhält es sich bei "Brink": Im Mehrspielershooter, in dem sich zwei Teams mit jeweils acht Mitgliedern gegenseitig auf die Mütze geben, sind Einzelgänger insgeheim die Verlierer. Hier kommt es nicht drauf an, wer die meisten Abschüsse hat; stattdessen gibt es die meisten Punkte, wenn die Missionsziele auf den acht bis zehn Karten erfolgreich erledigt werden.

Pro Map gibt es Primär- und Sekundäraufgaben, die jeweils unter einem Zeitlimit abgeschlossen werden müssen. Dabei verlangt "Brink" ein Ineinandergreifen der vier verschiedenen Klassen: Nur ein Techniker kann Terminals hacken, nur ein Soldat Sprengladungen befestigen. Der Sanitäter heilt seine Kollegen, und der Agent verrät die Positionen der Kontrahenten. Zudem hat jede Klasse weitere Spezialfähigkeiten, etwa das Wiederbeleben der Kollegen oder das Ausrüsten mit Munition.

Aufgrund der Eigenheiten der Klassen, den vorgegebenen Missionen und dem hervorragenden Leveldesign mit den vielen Laufwegen kommt es in "Brink" zu spannenden Gefechten an Hotspots, etwa wenn ein Team ein Tor bewachen, das andere es zerstören muss. Das sorgt für Spannung und macht Spaß - allerdings nur im Mehrspielermodus online.

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