Microsoft lockert offenbar Bestimmungen
Nokia: WP7-Handys mit Dual-Core-Prozessor von ST-Ericsson
Microsoft lockert offenbar seine Bestimmungen für Hersteller von Windows Phone 7-Handys. Laut einem Blogbeitrag des Wirtschaftsmagazins Forbes können Hersteller künftig neben Qualcomm-Chips auch Chipsätze anderer Unternehmen in ihren Smartphones verwenden. Nokia wird nach Informationen von Forbes zumindestens in einigen seiner geplanten Modellen auf den U8500 von ST-Ericsson zurückgreifen.

Der Hersteller preist den Chipsatz als beste Smartphone-Plattform an. Er enthält unter anderem einen A9 Cortex Dual-Core-Prozessor von ARM und ermöglicht damit auch die Darstellung aufwendiger 3D-Grafiken. Auch Videoaufnahmen in Full-HD-Auflösung sind mit dem Chip möglich. Laut Forbes hat Nokia bis 2012 insgesamt zwölf Windows Phone 7-Modelle geplant. Die ersten sollen zunächst auf dem U8500-Chip basieren, spätere Modelle bereits auf Nachfolge-Chipsätzen.
Wenig konkretes zu Nokias WP7-Handys
Bislang sind über die geplanten Nokia-Handys mit Microsofts Windows Phone 7-System noch wenig bekannt. Die ersten beiden Modelle W7 und W8 sollen dem Multimedia-Smartphone Nokia X7 und dem Flaggschiff-Modell N8 ähneln. Das W8 soll dabei ersten Gerüchten zufolge über einen Dual-Core-Prozessor verfügen. Hierbei dürfte es sich also um ein Handy mit U8500-Chipsatz handeln.
Wann die Modelle auf den Markt kommen werden, ist noch unklar. Nokia plant für die Umstellung von Symbian auf Windows Phone 7 knapp zwei Jahre ein. Der neue Chef Stephen Elop würde aber gerne noch in diesem Jahr erste Geräte präsentieren. Bislang gilt nur das Erscheinen des MeeGo-Handys Nokia N9 und der Symbian-Smartphones Nokia X7 und Nokia E6 in 2011 als gesichert. Wobei die offizielle Vorstellung des N9 noch aussteht.
