Konkurrenz zu WinZip

Packprogramm: Dateien aus dem Web mit WinRAR 4 extrahieren

Das Programm WinZip steht als Synonym für das ZIP-Format, mit dem sich große Dateien und Ordner platzsparend als Archiv verpacken lassen. Doch ZIP ist nicht die einzige Komprimierungstechnologie, besonders das alternative RAR-Format ist im Netz sehr beliebt - und die Software WinRAR genau dafür gedacht.

Die Oberfläche von WinRAR hat sich in Version 4 fast nicht verändert. (Bild: Netzwelt)
Die Oberfläche von WinRAR hat sich in Version 4 kaum verändert. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die WinRAR-Installation
  2. 2Formate und Packer
  3. 3Sicherung mit Kennwort
  4. 4Fazit
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Der RAR-Dateityp begegnet früher oder später fast jedem Surfer: Egal ob gebündelte Dateien aus Tauschbörsen oder andere Download-Quellen: Häufig wird an Stelle der ZIP-Komprimierung das RAR-Format eingesetzt, da sich manche Personen davon einen geringeren Platzbedarf und besseren Umgang mit verteilten Archiven versprechen. Dabei birgt WinRAR im Gegensatz zum ZIP-Format einen handfesten Nachteil: RAR ist ein proprietärer Dateityp, lediglich die Verfahren zur Dekompression sind vollkommen frei verfügbar.

Die WinRAR-Installation

Daher sind praktisch alle Packprogramme mit RAR-Unterstützung, bis auf wenige Ausnahmen, leider kostenpflichtig. Das gilt natürlich auch für die offizielle Anwendung WinRAR, die vom US-Unternehmen Rarlab stammt. Interessierte Nutzer können die offiziellen Lizenzpreise auf der Webseite des Herstellers einsehen: Diese gibt für eine Einzelplatzlizenz 35 Euro als Gebühr an, bei über 50 Bestellungen sinkt der Preis auf etwa 15 Euro je Installation. Leider ist das Programm in großen Online-Shops wie Amazon nur spärlich vertreten, sodass man sich direkt durch den Bestellprozess (per Web oder Telefon) quälen muss.

Für alle registrierten WinRAR-Nutzer ist eine Aktualisierung für die neueste Version 4.0 kostenlos. Die 32-Bit-Variante unterstützt die Betriebssysteme Windows 2000, XP sowie Vista und auch Windows 7, für 64-Bit-Systeme existiert eine speziell angepasste Variante. Im Gegensatz zu WinZip kann das Programm damit die volle Leistung der 64-Bit-Prozessoren bei der rechenintensiven (De-)Kompression ausreizen. Die Installation des Programms ist ein Kinderspiel, der Setup-Assistent bedarf keiner näheren Erklärung.

Bei der Installation von WinRAR lässt sich einstellen, welche Dateitypen zugeordnet werden. (Bild: Netzwelt)
Bei der Installation von WinRAR lässt sich einstellen, welche Dateitypen zugeordnet werden. (Bild: netzwelt)

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: System Utilities und Packer.

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