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Ab nach oben: Samsung Galaxy S2 im Test Samsung entthront das iPhone 4

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Während das nächste iPhone auf sich warten lässt, beschert Samsung mit dem Galaxy S II dem Smartphone-Markt ein neues Referenzmodell. Das Android-Flaggschiff ist dem iPhone 4 dabei fast in jeder Disziplin überlegen.

Während die Veröffentlichung der nächsten iPhone-Generation noch auf sich warten lässt, schickt Apple-Konkurrent Samsung mit dem Galaxy S2 bereits den Nachfolger zu seinem Flaggschiffmodell ins Rennen. Der Hype um das Modell nahm bereits vor der Veröffentlichung iPhone-ähnliche Züge an - und das ist vollkommen berechtigt. Das Samsung Galaxy S2 ist die neue Handy-Referenz und legt die Messlatte für kommende Highend-Handys sehr hoch.

Samsung Galaxy S2

Statt wie andere Hersteller beim Nachfolger zu einem Erfolgsmodell lediglich an ein paar Stellschrauben zu drehen, hat Samsung das Modell grundlegend überarbeitet. Design, Hardware, Software - kein Bereich blieb unverändert, lediglich bei den Gehäuseabmessungen und beim Gewicht ähnelt das Galaxy S2 seinem Vorgänger. Mit einer Dicke von 8,49 Millimetern und einem Gewicht von rund 114 Gramm ist das Modell allerdings etwas dünner und leichter als der Vorgänger - und das obwohl Samsung ein größeres Display und einen Akku beim Galaxy S II mit mehr Kapazität verbaut.

Fühlt sich gut an

Die Vergrößerung der Bildschirmdiagonalen bei nahezu identischen Gehäuseabmessungen wird möglich, indem Samsung den Rand um das Display verkleinert. Für ein Handy mit einem 4,3 Zoll (10,85 Zentimeter) großen Bildschirm passt das Galaxy S2 noch erstaunlich gut in die Hosentasche. Bei längerem Tragen macht es sich allerdings, wie bei der Größe zu erwarten, dennoch unangenehm bemerkbar.

Samsung Galaxy S2

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Samsungs neues Flaggschiff-Modell ist hauchdünn. (Bild: netzwelt)

Deutlich verbessert hat Samsung die Haptik. Fühlte sich der Vorgänger noch teilweise in der Hand wie ein Stück Seife an, ist davon beim Galaxy S2 dank des rauen Rückens nichts mehr zu spüren. Auch wenn Samsung beim Gehäuse weiterhin fast ausschließlich auf Plastik setzt, wirkt das Galaxy S2 deutlich hochwertiger. Mit einer Ausnahme: Die Akkuabdeckung ist hauchdünn und lässt sich auch ohne großen Kraftaufwand durchbrechen.

Unverständlich, warum sich Samsung bei der Galaxy-Reihe nicht an den Spitzenmodellen der Wave-Reihe mit dem hauseigenen Bada-Betriebssystem orientiert. Ebenfalls sind die Anschlüsse des Galaxy S2 nicht vor Staub und Schmutz geschützt. Das Fliegengewicht von 114 Gramm ist zudem Geschmackssache. Insgesamt hat Samsung aber mit der neuen Verarbeitung eine große Schwachstelle des Vorgängers weitestgehend ausgemerzt.

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Jan Kluczniok
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