Premiere bei Toshiba
3D-Fernseher im Test: Toshiba 55 WL 768 G
Am Thema 3D kommt kein Hersteller mehr vorbei - auch nicht Toshiba. Die Japaner präsentieren mit dem 55 WL 768 G einen 3D-Fernseher mit Shutter-Technik. Ob der 55-Zöller auf Anhieb mit der Konkurrenz mithalten kann, zeigt der netzwelt-Praxistest.
Inhaltsverzeichnis
- 1Technik und Ausstattung
- 2Handhabung und Klang
- 3Sehtest Standardsignale
- 4Blu-ray-Bildqualität
- 53D-Bildqualität
- 6Fazit
Technik und Ausstattung
Toshibas erster 3D-Fernseher ist da. Und der ist ganz schön groß, nämlich gleich 55 Zoll, was 139 Zentimetern Bildschirmdiagonale entspricht. Darüber hinaus glänzt der Toshiba mit einer 200-Hertz-Technik, die die Bewegungsschärfe optimieren soll, sowie Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung, die den Stromverbrauch senkt und gleichzeitig den Kontrast steigert. Aber auch optisch macht der 55-Zöller einiges her: plane Front im Hochglanz-Look und schmale Bildschirmeinfassung - ein echter Hingucker.
Der eingebaute Multituner ist für alle Empfangswege gerüstet, also für DVB-C, DVB-T und DVB-S2. Dank CI+-Schacht kann man mit dem entsprechenden Modul samt Karte auch die HD-Programme der Privatsender empfangen. Sogar ein WLAN-Modul spendierten die Entwickler dem Toshiba, so gelangen zum Beispiel Dateien vom Rechner drahtlos auf den Fernseher.
Aber auch über die beiden USB-Schnittstellen kann man Filme, Fotos und Musik zuspielen. Selbst iPhone-Besitzer dürfen sich freuen, denn für sie gibt es die App "Toshiba Media Controller", mit deren Hilfe man die Streamingfunktion steuern kann. Die Internet-Angebote halten sich allerdings in Grenzen - mit dem Toshiba kann man nur YouTube-Videos abrufen, sonst nichts.
Tüftler freuen sich derweil über die vielen Bildregler, etwa für Gamma, Farbtemperatur oder Farbbalance. Sogar ein Universal-Testbild spendierten die Entwickler dem Fernseher. Dieses erlaubt eine präzise und schnelle Kontrolle der wichtigsten Einstellungen.


Der 42 Zoll große Toshiba ZV 635 D ist mit einem Straßenpreis von etwa 750 Euro vergleichsweise günstig. Im Test gefällt vor allem die Bilddarstellung bei Tageslicht. Wenn es dunkel wird, zeigt der Toshiba-TV leider ebenfalls seine dunkle Seite.
Wer beim Fernsehen gerne den Kopf in den Nacken legt, sollte ein Auge auf den Toshiba 55 ZV 635 D werfen. Der mit 55 Zoll fast schon riesige LCD-Fernseher bietet für 2.300 Euro ein großflächiges Bild, einen Drei-Wege-Tuner und eine 200-Hertz-Bewegungsverbesserung. Im Internet bekommt man ihn bereits für 1.500 Euro.
Auch Toshiba mischt in den höheren TV-Preisregionen mit, wie der 2.500 Euro teure 46 SV 685 D demonstriert. Der 46-Zöller sieht äußerst edel aus und erzeugt durch die Local-Dimming-Technologie einen herrlich hohen Kontrast. Wo seine anderen Stärken und Schwächen liegen, fand netzwelt im umfangreichen Testparcours heraus.
Auf der IFA 2010 waren 3D-Fernseher noch der Megatrend schlechthin. Inzwischen ist Ernüchterung eingezogen. Die Verkaufszahlen bleiben hinter dem Hype zurück. Das geht aus einer Studie der US-Marktforscher von Research Display hervor.
Obwohl der Panasonic TX-L 42 S 10 E nicht mehr ganz taufrisch ist, kann man ihn leicht im Internet auftreiben. Dort liegt der mit 1.000 Euro Listenpreis angegebene LCD-Fernseher oft deutlich unter 600 Euro, was bei topaktuellen Panasonic-Modellen nie der Fall ist. Ob er dieses Geld auch wert ist, musste er im netwelt-Testparcours beweisen.
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Nicht jeder möchte einen vierstelligen Betrag für einen Flachbildfernseher ausgeben. Für diesen Käuferkreis hat Toshiba den 40 XV 733 G entwickelt, der laut Liste 900 Euro kostet, aber im Internet bereits für 700 Euro erhältlich ist. Doch kann der schicke 40-Zöller auch bild- und ausstattungstechnisch überzeugen?
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