Mit eingebauter 1-Terabyte-Festplatte
Micro M 100/2 HD: Sat-Receiver mit großem Speicher im Test
Auf eine ein Terabyte große Festplatte geht eine ganze Menge drauf. Ob der 300 Euro kostende Micro M 100/2 HD auch sonst mit Superlativen und ungewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam machen kann, hat die Redaktion im umfangreichen Praxistest herausgefunden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung
- 2Handhabung
- 3Aufnahmeprogrammierung
- 4Bild- und Tonqualität
- 5Fazit: Dicker Patzer
Ausstattung
Mit so viel Speicherplatz können nur wenige Sat-Receiver aufwarten: Die Festplatte des Micro fasst ein Terabyte. Zudem kann der Receiver über die beiden HDTV-Tuner zwei Programme gleichzeitig aufzeichnen. Das funktioniert auch bei den HDTV-Sendungen der Privaten, da der Micro diese per CI- und "Legacy"-Modul entschlüsseln kann.
Im Lieferumfang befindet sich neben einem Durchschleifkabel auch ein Adapterkabel für die ungewöhnliche Mini-USB-Schnittstelle, die auf der Vorderseite sitzt. Der USB-Anschluss auf der Front akzeptiert zwar keine Musikstücke, spielt dafür aber Fotos ab - noch dazu in perfekt skalierter Form.
Weiterhin finden die Testredakteure noch einen Bildschirmschoner für den Radioempfang sowie eine Lip-Sync-Funktion.
Handhabung
Der erste Sendersuchlauf verläuft erfreulich schnell. Ist er abgeschlossen, erscheinen frei empfangbare HDTV-Programme bereits vorsortiert. Hinzu kommen zehn beliebige Favoritenlisten, die sich mit TV- und Radiosendern füllen lassen. Lobenswert findet netzwelt auch die ausführliche deutsche Bedienungsanleitung - heutzutage keine Selbstverständlichkeit.
Im Fernsehalltag erweisen sich die gut lesbaren Menüs als große Hilfe, und auch das Umschalten geht sehr schnell. Wer viel zappt, freut sich über die Programmtauschtaste. Leider vergaßen die Entwickler eine klassische Bild-im-Bild-Funktion, aber immerhin gibt es eine Multibild-Darstellung mit Livebild sowie acht Standbildern. Das Display des Sat-Receivers zeigt den Sendernamen an, nicht die Kanalnummer.


Mit seiner 320 Gigabyte großen Festplatte und seinem Twin-HD-Tuner bietet der TechnoTrend S 950 HD mehr als durchschnittliche HDTV-Sat-Tuner der 200-Euro-Klasse. Dafür kostet er allerdings auch das Doppelte, und netzwelt wollte wissen, ob er dieses Geld auch wert ist.
Der Kathrein-Digitalreceiver UFS 903 ermöglicht neben HDTV-Empfang auch die Option, die Programme über eine USB-Buchse auf externe Speichermedien aufzuzeichnen. Was der 240 Euro teure Sat-Receiver sonst noch auf dem Kasten hat, zeigt der ausführliche netzwelt-Test.
Kabel auf dem Boden sind nicht nur eine Gefahrenquelle, sie ziehen auch Staub an und sehen unschön aus. Umso besser, dass es Lösungen gibt, mit denen man die Leitungen verstecken kann.
Flachbildfernseher bringen von Haus aus schon eine Menge Funktionen mit. Über programmierbare Schnittstellen lässt sich der Leistungsumfang aber erweitern. Netzwelt gibt einen Überblick über kursierende TV Hacks.
Für etwa 200 Euro geht der kleine und unauffällige Sat-Receiver HD 1100 S von Vantage über die Ladentheke. Und auch im Praxistest zeigt das Gerät eine gute Vorstellung.
Die Anforderungen an HDTV-Sat-Receiver sind gestiegen: Die allermeisten können mittlerweile HDTV aufnehmen und HD+ empfangen. Aufzeichnen kann der Edision Argus V.IP, mit HD+ kann er hingegen nicht umgehen. Was er bildtechnisch auf den Kasten hat, erfahren Sie im folgenden Testbericht.
Der Vantage überzeugt durch einen guten Preis. Ob er auch überzeugende Leistung bringt, zeigt der netzwelt-Test.
Der Clarke-Tech HD 6600 bietet die Möglichkeit eine Standard-Festplatte direkt am Gerät anzuschließen. Ob das Gerät auch mit guten Wiedergabe-Werten punkten kann, zeigt der netzwelt-Test.
Nutzer erhalten mit dem Kathrein UFS 912 einen vergleichsweise günstigen Receiver der 200-Euro-Klasse. Ob der kleine Kasten bei der Medien-Wiedergabe überzeugt, zeigt der Testbericht.
Die Ausstattung des Topfield SRP-2410 ist überzeugend, auch wenn Lip-Sync und Bild-in-Bild-Funktionen fehlen. Dafür sind eine Festplatte sowie die unterschiedlichsten Video-Codecs bereits ab Werk integriert. Wie sich der Receiver in der Medien-Wiedergabe schlägt, zeigt der netzwelt-Test.
Den Sky+ S PVR HD1 von Pace erhalten Kunden zu einem Sky-Abonnement als Leihgabe mit dazu. Im netzwelt-Test wurde der schwarze Kasten auf Herz und Nieren geprüft. Wie sich die Sky-Box schlägt, zeigt der Testbericht.





Beiträge
insgesamt 1 BeitragDie Bearbeitung der Sender- und Favoritenliste ist sehr umständlich. Und es passiert leicht, dass die mühsam einprorgammierte Liste dann gar nicht gepeichert wird. Sehr ärgerlich!