Einfache Konfiguration

Hamachi 2: Kreuzung aus VPN-Programm und Instant Messenger

In großen Firmen gehört die sogenannte VPN-Technologie heute zur Standardausrüstung: Damit ist es jeder Person möglich, den eigenen PC über das potentiell unsichere Internet wie einen stationären Rechner in das Firmen-Netzwerk zu integrieren. Mit Hamachi wird diese Technologie auch für Privatpersonen nutzbar.

Hamachi zeigt auf Wunsch ausführliche Details zu jedem Benutzer an. (Bild: Netzwelt)
Hamachi zeigt auf Wunsch ausführliche Details zu jedem Benutzer an. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Hamachi-Installation
  2. 2Netz- und Chat-Funktion
  3. 3Stabilität und Sicherheit
  4. 4Fazit
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Hinter dem kryptischen Kürzel VPN steckt eine ganz einfache Idee: Mit Hilfe einer zuverlässigen Verschlüsselung bindet sich ein Computer über das Internet so in ein lokales Netzwerk ein, dass kein Unterschied zu direkt am Router angeschlossenen PCs mehr erkennbar ist. Das ermöglicht Mitarbeitern im Außendienst, problemlos auf die Dateien im Firmen-Netzwerk zuzugreifen, macht aber auch im privaten Umfeld Sinn. Mit Hamachi gibt es ein Programm, das eine private VPN-Anwendung mit Chat-Funktionen kombiniert.

Die Hamachi-Installation

Das Programm stammt von LogMeIn, einem Spezialisten für die Fernwartung von Computern mit Hauptsitz in Boston. Hamachi ist für den privaten Einsatz vollkommen kostenlos, auch wenn die Webseite des Herstellers mit der Bezeichnung als kostenlose Testversion etwas anderes suggeriert. Lediglich für solche Nutzer, die eine zentrale Verwaltung aller Hamachi-Installationen über eine webbasierte Oberfläche wünschen, wird der Lizenzpreis von 25 Euro im Monat fällig. Die Hamachi-Software unterstützt das Windows-Betriebssystem ab Version 2000 bis zum jüngsten Windows 7 oder Windows Server 2008, sowie auch Mac OS X ab 10.4 Tiger.

Derzeit kann Hamachi unter Windows und Mac OS X installiert werden. (Bild: Netzwelt)
Derzeit kann Hamachi unter Windows und Mac OS X installiert werden. (Bild: netzwelt)

Da Hamachi tiefgreifende Änderungen an der Netzwerkverbindung von Windows vornimmt, landen bei der Installation einige Treiber auf dem PC - der Setup-Assistent ist jedoch selbsterklärend und erfordert keinerlei nähere Erläuterungen. Nach der Installation (und einem eventuell notwendigen Neustart des Systems) kann der Nutzer das Hamachi-Programm zum ersten Mal starten und auf den Einschalt-Knopf drücken. Dabei präsentiert Hamachi ein neues Dialogfenster, in dem nach dem eigenen Namen gefragt wird. Dieser muss nicht einmalig im Hamachi-Netzwerk sein, er dient lediglich zur schnellen Identifikation gegenüber Freunden, Familie und Bekannten, mit denen man sich später in einem privaten VPN-Netzwerk verbinden möchte.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Chat & Messenger hier.

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