Rückgang um 17,8 Prozent
PC-Markt in Westeuropa: Starke Absatzeinbußen zu verzeichnen
Die Marktforscher von Gartner berichten von einem starken Rückgang der Verkaufszahlen von Computern in Westeuropa. Im Jahresvergleich wurden im ersten Quartal 2011 17,8 Prozent weniger Geräte verkauft.
Insgesamt wurden im ersten Quartal diesen Jahres 14,7 Millionen Computer und Notebooks in Westeuropa verkauft - im ersten Quartal 2010 waren es noch 17,9 Millionen. Der Rückgang sei laut Gartner zum einen darauf zurückzuführen, dass Nutzer länger warten würden, bis sie sich einen neuen Rechner kaufen. Zum anderen haben sie das Geld häufiger für andere Geräte, wie zum Beispiel Tablets ausgegeben.
Apples Absatz steigt dank MacBooks
HP, Acer, Dell und Asus verzeichnen alle einen Rückgang bei ihren Geräte-Verkäufen. Am stärksten ist Acer betroffen: Der Absatz ist um fast 30 Prozent eingebrochen. Lediglich Apple kann bei den Top-Verkäufern einen Zuwachs verzeichnen. Mit einem Anstieg von zehn Prozent hat Apple Toshiba von Platz Fünf verdrängt.
Dabei ist das Plus vor allem den Verkäufen der MacBooks zu verdanken, die laut Gartner um 32 Prozent angestiegen sind. Bei den Absatzzahlen zu den PC-Verkäufen werden Tablet-PCs wie zum Beispiel das iPad nicht berücksichtigt. HP konnte den ersten Platz trotz einem Verkaufsrückgang verteidigen und die Marktführung sogar noch ausbauen.
Die Verkäufe in Deutschland
Deutschland verzeichnete erstmals seit 2001 wieder ein Minus im zweistelligen Bereich. Im ersten Quartal wurden knapp 2,8 Millionen Computer verkauft - ein Rückgang um 16,5 Prozent im Vergleich zu den 3,3 Millionen vom ersten Quartal 2010. Dabei ist der Absatz von Notebooks mit 21 Prozent deutlich stärker zurückgegangen als der von Desktop-Rechnern mit sieben Prozent.
HP klettert dank eines geringen Wachstums von 0,5 Prozent auf Platz eins in Deutschland. Acer fällt auf den zweiten Rang zurück und muss einen Rückgang von 45,8 Prozent verkraften. Die beiden Unternehmen liegen mit 15,5 beziehungsweise 14,6 Prozent Marktanteil eng beieinander. Samsung verzeichnet mit einem Plus von 29 Prozent den größten Absatzanstieg.
Bereits im September 2010 haben die Marktforscher von Gartner ein gebremstes Wachstum vorausgesagt und sogar ihre vorherige Schätzung nach unten korrigiert.


Um fünf Prozent ist weltweit der Absatz von Personal Computern in den letzten Monaten zurückgegangen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner sieht trotzdem erste Zeichen der Erholung - aber noch nicht in Europa.
Der PC-Absatz in Deutschland ist im vergangenen Jahr gestiegen. Rund 12,7 Millionen Geräte setzten die Hersteller ab - 4,2 Prozent mehr als noch im Jahr 2008, berichtete das IT- Marktforschungsunternehmen Gartner am gestrigen Mittwoch.
Der PC-Markt in Westeuropa erholt sich immer besser. Das zeigt der Quartalsbericht des Marktforschungsunternehmens Gartner. Mobilrechner sind nach wie vor der Renner, doch auch Desktop-PCs verzeichnen zweistellige Zuwachsraten.
Android steigt auf Platz zwei bei den Smartphone-Verkäufen. Als einziges Betriebssystem konnte es einen Zuwachs verzeichnen. Die Nachfrage nach Mobiltelefon aller Art ist um drei Prozent gestiegen.
Die Nachfrage nach klassischen und mobilen PCs ist im zweiten Quartal 2011 in Westeuropa stark zurückgegangen. Besonders der Absatz von Mini-Notebooks sinkt drastisch, wie der Marktforscher Gartner feststellte.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die PC-Auslieferungen im dritten Quartal in Westeuropa wieder einmal gesunken. Es gibt aber auch Hersteller, die sich über einen Gewinn freuen dürfen.
Tablets, Smartphones und eReader machen dem PC zunehmend Konkurrenz. Im vergangenen Jahr brach der Absatz in Westeuropa um 16 Prozent ein. Nur in Deutschland sind die Einbrüche nicht so stark.





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insgesamt 1 BeitragZitat: Dabei ist das Plus vor allem den Verkäufen der MacBooks zu verdanken, die laut Gartner um 32 Prozent angestiegen sind. Meiner Ansicht nach pure Statistik-spielerei. Vor einigen...