Ideal für das Zeichen mit einem Grafiktablet

Vorgestellt: SketchBook 2011 für einfaches Malen, Zeichen und Skizzieren

Die Bildbearbeitung Adobe Photoshop ist eines der teuersten Softwarepakete überhaupt, deckt dafür aber auch praktisch alle denkbaren Funktionen für Grafiker ab. Nur in einem Bereich präsentiert sich Photoshop schlecht aus: Beim Malen, Zeichen und Skizzieren. Dafür gibt es aber zum Glück SketchBook Pro.

SketchBook 2011 konzentriert sich auf Zeichnungen unter Windows und Mac OS X. (Bild: Netzwelt)
SketchBook 2011 konzentriert sich auf Zeichnungen unter Windows und Mac OS X. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1SketchBook unter Windows
  2. 2Installation
  3. 3Funktionen, Filter und Formate
  4. 4Fazit
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Der Photoshop-Urheber Adobe Systems hat kürzlich mehrere iPad-Apps vorgestellt, mit denen das Mischen von Farben, Malen und Zeichen deutlich erleichtert werden soll, da das Tablet über ein berührungsempfindliches Display verfügt. Alternativ können sich Nutzer das Programm Autodesk SketchBook ansehen. Der Hersteller ist gemeinhin für seine CAD-Software AutoCAD bekannt, bietet aber noch eine ganze Reihe von anderen Programmen für die Bearbeitung technischer Zeichnungen oder Skizzen und Grafiken an.

SketchBook unter Windows

Leider gibt Autodesk die kostenfreie Fassung SketchBook Express nur an OEM-Partner ab, welche die Software dann ihren PC-Modellen beilegen dürfen. Otto Normalverbraucher muss SketchBook 2011 also in der Pro-Version kostenpflichtig erwerben, wobei sich der Lizenzpreis mit etwa 65 Euro (Quelle: Amazon) im unteren Rahmen dessen bewegt, was für Bildbearbeitungs- und Malprogramme üblich ist. Neben den Betriebssystemen Windows XP bis Windows 7 läuft SketchBook 2011 auch mit Mac OS X 10.5 oder 10.6. Autodesk gibt 256 Megabyte Arbeitsspeicher und einen Prozessor mit mindestens 800 Megahertz als Empfehlung für die Hardwareausstattung des PC aus und geht so offensichtlich sehr schonend mit den Ressourcen des Computers um.

SketchBook bietet eine sehr breite Auswahl an Zeichen- und Mal-Pinseln. (Bild: Netzwelt)
SketchBook bietet eine sehr breite Auswahl an Zeichen- und Mal-Pinseln. (Bild: netzwelt)

Installation

Egal ob Windows oder Mac OS X: Die Installation erfordert keine besondere Erklärung und sollte in weniger als zehn Minuten erfolgreich abgeschlossen sein. SketchBook 2011 belegt etwa 160 Megabyte auf der Festplatte des Nutzers, sodass noch genügend Platz für andere Dinge bleiben sollte. Beim ersten Start wird der Benutzer aufgefordert, seine Lizenznummer einzugeben - alternativ kann er eine 15-Tage-Testversion starten, deren Funktionsumfang allerdings leicht eingeschränkt ist. Auf den ersten Blick sieht SketchBook 2011 ein wenig dünn aus: Wer eine Oberfläche mit vielen Funktionen und Optionsfenstern erwartet hat, liegt falsch. Stattdessen konzentriert sich SketchBook nur auf die allerwichtigsten Bedienelemente.

So besteht das Hauptfenster zu Beginn nur aus einer leeren Fläche, die sofort zum Zeichnen eingesetzt werden kann. Statt einer Menü- und Symbolleiste, die vom Arbeitsbereich strikt getrennt ist, haben die Entwickler links unten in der Zeichenfläche die wichtigsten Bedienelemente der Benutzeroberfläche platziert. Diese stellt SketchBook 2011 in Form eines viertel Kreises dar, auf dessen Rand ganze sechs Symbole untergebracht sind. Der Benutzer muss jedes Symbol lange mit der Maus drücken und halten, damit die untergeordneten Symbole des jeweiligen Menüpunkts erscheinen. Das ist für ungeübte Benutzer gewöhnungsbedürftig, erleichtert aber die Bedienung mit Grafik-Tablets oder berührungsempfindlichen Displays enorm.

Der Nutzer von SketchBook kann zahlreiche Optionen für ein Dokument ändern. (Bild: Netzwelt)
Der Nutzer von SketchBook kann zahlreiche Optionen für ein Dokument ändern. (Bild: netzwelt)

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Apple iOS.

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