Konzept und Aufbau
Netzwelt-Wissen: Die Registrierungsdatenbank in Windows
Der größte Unterscheid zwischen den Betriebssystemen Windows, Linux und Mac OS X ist nicht die unterschiedliche Architektur zur Ausführung von Programmen, sondern die Speicherung der Einstellungen: Unter Linux und Mac OS X erfolgt sie dezentral, in Windows gibt es eine riesige Registry für diesen Zweck.

Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt in Schlüsseln
- 2Der Registry-Editor
- 3Nutzerrechte
- 4Fazit
Das Betriebssystems eines Computers ist nicht nur für die Hardware und Sicherheit zuständig, sondern stellt den installierten Programmen einen möglichst flexiblen Rahmen für deren Arbeit bereit. Im Zuge dessen gehört es auch zu den Aufgaben von Microsoft Windows, Linux und Apple Mac OS X, die Speicherung von Einstellungen und Optionen des Betriebssystems selbst und seinen Programmen effizient zu organisieren.
Inhalt in Schlüsseln
Unter Unix-Systemen wie Mac OS oder Linux geschieht dies meist in einer Vielzahl kleiner Dateien, die quer über den ganzen Rechner verstreut abgelegt werden und dennoch einer bestimmten Systematik folgen. Unter Windows gibt es mit den sogenannten Initialisierungsdateien ein ähnliches Mittel, die Nutzer vielleicht aus kryptischen Fehlermeldungen kennen. Sie stammen aus der Generation vor Windows NT, das mit der Registrierungsdatenbank eine zentrale Sammelstelle für alle System- und Programmdaten eingeführt hat.
Seit der Version 3.x beziehungsweise Microsoft Windows 95 wird die Registrierungsdatenbank auch in dem Betriebssystem für Endanwender immer wichtiger. Die Einträge der Registry werden in Form von Schlüsseln abgespeichert, denen ein fast beliebig langer Wert zugeordnet werden kann. Die Schlüssel werden in einer Art Verzeichnis abgelegt, um verwandte Einstellungen zu gruppieren. Durch die Möglichkeit Unterordner anzulegen, hat die Registrierungsdatenbank in Windows eine immer komplexere Struktur bekommen.

