Leichte Kamera mit kleinem Gehäuse
Kodak Easyshare Mini im Test: Günstige Spionagekamera
In den ersten James Bond-Filmen hätte die Kodak Easyshare Mini eine hervorragende Kamera für Spione abgegeben. Heute handelt es sich bei ihr nur noch um eine Kompaktkamera, die deutlich kleiner als andere kompakte Modelle ist. Die geringe Größe bringt aber nicht unbedingt Vorteile mit sich.
Kodak Easyshare Mini: Vor 50 Jahren wäre die Kodak Easyshare Mini die erste Wahl von James Bond gewesen, heute handelt es sich bei ihr nur um eine sehr kleine Kompaktkamera, deren Größe nicht nur Vorteile bietet. Zum Video: Kodak Easyshare Mini
Inhaltsverzeichnis
- 1Kleiner Bildsensor und wenig Zoom
- 2Kleine Tasten für eine Hand
- 3Rauschende Fotos und VGA-Videos
- 4Ein Anschluss mus reichen
- 5Fazit: Klein, aber nicht oho!
Kleiner Bildsensor und wenig Zoom
Kodak baut in die Easyshare M200 Mini einen CCD-Bildsensor ein, dessen Fläche mit 1/3 Zoll kleiner ausfällt als bei den Chips in den allermeisten Kompaktkameras. Er nimmt Fotos mit einer maximalen Auflösung von zehn Megapixeln auf. Bei Videos reicht es allerdings nur für eine VGA-Auflösung.
Das Objektiv der kleinen Easyshare Mini verfügt über einen dreifachen Zoom. Ins Kleinbildformat umgerechnet reicht die Brennweite von 29 bis 87 Millimeter. Auf einen optischen Bildstabilisator muss der Nutzer verzichten. Das Objektiv bewegt sich nur träge und in großen Schritten, eine feine Auswahl der Brennweite ist nicht möglich. Der Autofokus gehört ebenfalls nicht zu den schnellsten seiner Art.
Dem Nutzer stellt die Kodak Easyshare Mini mehrere Aufnahmeprogramme zur Auswahl: Der "intelligente Aufnahmemodus" versucht selber die besten Einstellungen für das nächste Bild zu finden. Insgesamt 17 Szenenprogramme mit Voreinstellungen für unterschiedliche Motive stehen zur Verfügung. In der Programmautomatik kann der Fotograf einige Einstellungen wie Lichtempfindlichkeit oder Belichtungskorrektur selbst verstellen.
Kodak Easyshare Mini im Test
Kleines Leichtgewicht: Die Kamera wiegt nur 99 Gramm und ihre Gehäuse ist mit 85,5 × 51,5 × 19,0 Millimeter deutlich kleiner als die Durchschnittskompaktkamera.
Das Objektiv verfügt über einen dreifachen optischen Zoom. Der CCD-Bildsensor ist mit 1/3 Zoll kleiner als bei vielen anderen Kompaktkameras, liefert aber eine Auflösung von zehn Megapixeln.
Mit der Taste zwischen Auslöser und Einschaltknopf wechselt der Fotograf zwischen Foto- und Video-Aufnahme hin und her. Die Filme nimmt die Kamera allerdings nur in VGA-Auflösung auf.
Auf der Rückseite befindet sich ein 2,5 Zoll großer Bildschirm, der auch als Sucher dient, sowie die bei Kodak obligatorische "Share"-Taste, mit der der Fotograf Bilder auswählt, die die Kamera automatisch bei Online-Portalen einstellen soll.
Die einzige Schnittstelle der Kamera: Ein USB-Anschluss, über den der Nutzer auch den Akku in der Kamera auflädt.
Der Akku lässt sich austauschen und als Speichermedium dienen ganz normale SD-Karten.
Der 2,5 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Easyshare Mini dient als Sucher und zur Bildwiedergabe. Er verfügt über eine Auflösung von 230.000 Pixeln und erlaubt trotz seiner nicht besonders detaillierten Anzeige eine gute Auswahl des Motivs. Bei Sonnenlicht erweist er sich allerdings als unbrauchbar und auch unter weniger extremen Lichtverhältnissen fällt die Blickwinkelabhängig sehr stark aus. Bereits nach rund 10 Grad je Blickrichtung erscheinen die Farben nur noch verfälscht auf dem Monitor.
