Auch bei geringer Bandbreite
TeamSpeak 3.0: Mit anderen Menschen über das Netz sprechen
Nach der Bekanntgabe der Übernahme von Skype durch Microsoft rückt der Markt für VoIP-Lösungen wieder etwas mehr in das Licht der Öffentlichkeit. TeamSpeak ist eines der beliebtesten Programme für die Kommunikation mit Freunden und Familie, ist dabei aber ganz anders als andere Instant Messaging-Programme aufgebaut.

Inhaltsverzeichnis
- 1TeamSpeak zu Hause
- 2Push-to-Talk einsetzen
- 3Betrieb eines Servers
- 4Fazit
Für die IT-Branche war die wichtigste Nachricht der Woche sicher die Übernahme von Skype durch den riesigen Microsoft-Konzern, der damit zu einem der wichtigsten Spieler im Markt für VoIP-Telefonie wird. Für manche Nutzer ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen, die Telefonie-Software zu wechseln und es gibt im Markt natürlich zahlreiche andere Instant-Messaging-Programme, wie netzwelt kürzlich gezeigt hat. Sie haben aber alle einen großen Nachteil: Ohne den ständigen Zugang zum Netz sind sie nicht nutzbar.
TeamSpeak zu Hause
Es ist so zum Beispiel nicht möglich, Skype auf dem iPhone für ein kurzes Telefonat zum PC des Sohnes im Kinderzimmer zu nutzen, ohne dass der DSL-Router auch tatsächlich ins Internet eingewählt ist. Der zweite Nachteil herkömmlicher Telefonie-Software für den PC ist besonders bei Spielern deutlich spürbar: Wer in einem Gruppenspiel mit den Freunden gemeinsam ein Haus erkämpft, sollte ohne lange Verzögerung mit diesen sprechen können. Wenn zehn oder mehr Personen gemeinsam eine Leitung benutzen - was sowieso nicht in jedem klassischen Instant-Messaging-Netzwerk möglich ist - kommt es sehr auf die Geschwindigkeit der eingesetzten Programme an. Genau für diese Herausforderungen wurde TeamSpeak entwickelt.
Derzeit gibt es TeamSpeak in einer stabilen Version 2.0 und dem Release Candidate der neuen Generation TeamSpeak 3.0, die zahlreiche Anregungen aus den ersten beiden Versionen aufgegriffen hat. Der TeamSpeak-Client ist sowohl für Windows 2000 als auch für Mac OS X 10.4 alias Tiger oder neuer erhältlich, natürlich existiert auch eine Linux-Version. Wer seine Gespräche nicht über den zentralen TeamSpeak-Server des Herstellers laufen lassen möchte, kann unter den gleichen Betriebssystemen auch einen eigenen Server im lokalen Netzwerk aufsetzen. Damit ist TeamSpeak eine ideale Ergänzung beispielsweise für Betriebssysteme wie den Windows Home Server, der im Keller den Telefonie-Dienst für die ganze Familie bereitstellen kann.


@Philosophymaster: Schön und gut, das Hauptaugenmerk bei TS3 liegt aber vorallem an der geringen Latenz ohne dabei viel Ressourcen oder Bandbreite zu beanspruchen.
Alle diese Vorteile besitzt auch BRAVIS bzw. Galaxee, darüber hinaus aber noch ein viel größeren und zwar braucht BRAVIS keinen Server. Man kann wenn man möchte auch ganz ohne Server spielen und seine Freunde...
Der Artikel ist nicht konsistent, da er viele Information von version 2 und 3 vermischt. V3 hat zb kein WebInterface, der angegebene Standard-Port ist auch von V2. Die Konfiguration des TS3 servers ist deutlich...