Der BSI-Browser ist für die private Nutzung kostenlos erhältlich

BitBox 0.9 im Test: Der Hochsicherheits-Browser des BSI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist keine der üblichen sperrigen Bundesbehörden. Derzeit tagen die Experten des BSI in Bonn zu den jüngsten Gefahren für Verbraucher, Firmen und die Regierung. Im Zuge dessen wurde der Hochsicherheits-Browser BitBox für private Nutzer freigegeben.

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Das BSI hat BitBox in Zusammenarbeit mit der Sirrix AG entwickelt. (Bild: Sirrix AG)
Das BSI hat BitBox in Zusammenarbeit mit der Sirrix AG entwickelt. (Bild: Sirrix AG)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1BitBox 0.9 beziehen
  2. 2Neues Systemkonto
  3. 3Browser unter Linux
  4. 4Fazit
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Der jüngste Verlust von SSL-Zertifikaten hat dafür gesorgt, dass praktisch jeder beliebte Browser -inklusive dem Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Apple Safari und Opera - mit einem Update aktualisiert werden musste. Die Programme, die für private Nutzer das Tor zum Web bilden und für Unternehmen bei Cloud Computing immer wichtiger werden, stehen regelmäßig für ihre Sicherheits- und Datenschutz-Funktionen in der Kritik. Mit BitBox gibt es nun einen Browser der IT-Experten aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, der sich als Musterschüler absolut sicher gibt. Netzwelt hat BitBox getestet.

BitBox 0.9 beziehen

Für die Einrichtung der aktuellen BitBox-Version 0.9 müssen sich interessierte Nutzer zunächst bei der Sirrix AG mit ihrer E-Mail-Adresse, dem Namen und anderen Daten registrieren. Erst danach sieht der Besucher eine Download-Seite für BitBox: Der Browser kann derzeit für die Betriebssysteme Windows oder Linux heruntergeladen werden, jeweils als ISO- oder ZIP-Datei. Im Regelfall ist die ZIP-Datei die bessere Wahl, um BitBox auf einem Zielsystem zu installieren. Mit etwas mehr als einem Gigabyte sind beide Dateien allerdings erstaunlich groß - und schon das lässt vermuten, dass BitBox eben kein gewöhnlicher Browser für das Web ist.

Die Systemanforderungen des Browsers sind reichlich überdimensioniert: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt mindestens einen Core 2 Duo-Prozessor und ein, besser zwei Gigabyte an Arbeitsspeicher. Zusätzlich sollte der Nutzer auf der Festplatte mindestens zwei Gigabyte freie Kapazität bereithalten. Das liegt daran, dass BitBox nicht nur ein Browser, sondern eigentlich ein komplettes Betriebssystem ist: Das Programm ist als virtuelle Maschine auf Basis von Oracle VirtualBox 4.0 konzipiert, in der ein optimiertes Linux-Betriebssystem gestartet wird, auf dem wiederum dann Firefox 4.0 läuft.

Die Installation von BitBox stellt den Nutzer vor einige Schwierigkeiten. (Bild: Netzwelt)
Die Installation von BitBox stellt den Nutzer vor einige Schwierigkeiten. (Bild: netzwelt)

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