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Anleitung: Kindersicherung unter Mac OS X und iOS einrichten

Sicher gibt es kaum einen Jugendlichen, in dessen Kinderzimmer kein PC oder Mac steht - schließlich setzt schon die Schule für Referate, Projekte und andere Aufgaben einen modernen Rechner meist voraus. Wer bereits in jungen Jahren seine Kinder an die digitale Welt heranführen möchte, sollte trotzdem die Sicherheit nicht vergessen. Zum Glück bieten Mac OS X 10.6 und iOS 4.3 genau dazu eine Kindersicherung.

Die Kindersicherung in Mac OS X bietet auch einen eingeschränkten Finder an. (Bild: Netzwelt)
Die Kindersicherung in Mac OS X bietet auch einen eingeschränkten Finder an. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kinder und Mac OS X
  2. 2Nur in Safari und Mail
  3. 3Alternative Kontrollmöglichkeiten
  4. 4iPhone, iPod und iPad
  5. 5Fazit
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Noch vor wenigen Jahren mussten Nutzer für den sicheren Umgang ihrer Kinder mit dem PC oder Mac eine separate Anwendung installieren, die eine virtuelle Kindersicherung nachrüstet. Heute gehört diese Funktion zur Grundausstattung jedes modernen Betriebssystems: In Windows wurde eine entsprechende Steuerung mit der Version Windows XP eingeführt, unter Mac OS X wurde die Kindersicherung mit Leopard (Mac OS X 10.5) auf ein vernünftiges Niveau gebracht. Lediglich in Linux-Distributionen ist eine entsprechende Schutzfunktion bisher Mangelware, da diese konzeptionell nicht auf eine Kontensteuerung ausgelegt sind.

Kinder und Mac OS X

Prinzipiell funktioniert die Kindersicherung unter Mac OS X genauso wie unter Windows 7: Zunächst müssen Nutzer neben ihrem eigenen Administrator-Zugang ein zusätzliches Konto mit beschränkten Rechten erstellen, was über den Benutzer-Dialog in den Systemeinstellungen in wenigen Minuten erledigt ist. Beim Kontotyp können sich die Eltern für das Standard-Konto entscheiden, das dann später manuell im Bereich für die Kindersicherung aktiviert wird. Etwas praktischer ist es, aber gleich als neuen Kontotyp das Kindersicherungs-Konto zu wählen. Sofern ein Kind bereits über ein Konto mit Systemverwaltungsrechten verfügt, muss dieses zunächst eingeschränkt werden, bevor es durch die Kindersicherung verwaltet werden kann.

Die Einstellungen der Kindersicherung selbst erfolgen in Mac OS X 10.5 oder 10.6 über einen separaten Bereich in den Systemeinstellungen, der sich nur mit den Zugangsdaten des Administrators ändern lässt. Den besorgten Eltern stehen zahlreiche Optionen für die Kontrolle des Mac zur Verfügung: So kann zum Beispiel der Finder in einer stark eingeschränkten Form aktiviert werden, was die Bedienung durch unerfahrene Nutzer etwas erleichtern soll. Damit die Kleinen nicht das Dock verunstalten, können Änderungen an diesem strikt gesperrt werden.

Standardmäßig sind auch mit aktivierter Kindersicherung alle Programme des Systems nutzbar - soll das nicht so sein, kann der Anwender zwar eine Liste mit erlaubten Anwendungen definieren, aber leider keine Programme gezielt ausschließen. Soll nur ein einziges Objekt, zum Beispiel Skype, ICQ oder das Festplatten-Dienstprogramm, gesperrt werden, müssen Nutzer alle erlaubten Programme manuell freigeben. Das ist ein unnötiger Mehraufwand, der sich mit der Gruppierung der Objekte aber wieder etwas relativiert.

Mit der Zeitsteuerung der Kindersicherung kann man z.B. nachts den Mac sperren. (Bild: Netzwelt)
Mit der Zeitsteuerung der Kindersicherung kann man zum Beispiel nachts den Mac sperren. (Bild: netzwelt)

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Apple iOS.

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