Zur Wandmontage geeignet

Nubert NuLine WS-Set: Flaches 5.1-Ensemble im Test

Es müssen nicht immer große Standboxen sein - auch flache Lautsprecher, die sich zur Wandmontage eignen, haben ihre Vorzüge. Das zeigt Nuberts NuLine WS-Set eindrucksvoll im netzwelt-Hörraum. Die Boxen lassen sich aber auch frei aufstellen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Technik
  2. 2Surround-Hörtest
  3. 3Stereo-Sound
  4. 4Fazit
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Design und Technik

Fernseher und Monitore werden immer flacher und jetzt auch Lautsprecher. Nubert hat mit der NuLine-WS-Reihe besonders dünne Lautsprecher entwickelt, die sich zur Wandmontage eignen und nur auf 11,5 Zentimeter Tiefe kommen. Das passt optisch gut zum Flachbild-Fernseher.

Das netzwelt-Testset besteht aus einem Subwoofer, dem NuLine AW-560 für 500 Euro, sowie fünf Exemplaren des Modells NuLine WS-12 für je 250 Euro, das hier als Frontlautsprecher, Center und Rear zum Einsatz kommt. Macht unter dem Strich 1.750 Euro Anschaffungspreis.

Grundsätzlich ist die Wandmontage nicht ganz unproblematisch. Denn während Lautsprecher bei freier Aufstellung die Frequenzen bis in den unteren Mitteltonbereich ungerichtet rundum abstrahlen, passiert bei der Wandmontage etwas anderes: Alle Schallwellen, die sonst nach hinten wandern, werden nach vorne reflektiert. Bei den Bässen kommen sie zum Direktschall der Box hinzu, was bis zu sechs Dezibel mehr Pegel ergibt.

Bei den Mitten kann es zu Wellenlängen in der Größenordnung der Lautsprecher-Abmessungen kommen. Folglich erreicht der von der Rückwand reflektierte Schall den Hörer bei gewissen Frequenzen gegenphasig zum Direktschall, was wiederum zu Auslöschungen und Klangstörungen führen kann. Nubert bekämpft diesen Nachteil der Wandmontage, indem sie im ersten Schritt die Lautsprecher klein und flach gestalteten.

Dadurch verschiebt sich die Frequenz der ersten Auslöschung nach oben. Die anderen Frequenzen kommen dann in einen Bereich, in dem der Lautsprecher gerichtet abstrahlt und nur noch einen geringen Anteil nach hinten sendet. Auch an die Kompensation der Bassanhebung hat man bei Nubert gedacht, indem er einige Anpassungen in der Frequenzweiche vornahm.

Aber auch die Möglichkeit der freien Aufstellung fand Berücksichtigung und zwar mit einer alternativen Auslegung der Frequenzweiche, die sich durch einen Schalter auf der Rückseite aktivieren lässt.

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