Untersuchungen zum Hacker-Angriff dauern an

Nach Datenklau: Playstation Network soll Ende Mai wieder starten

Wann geht das Playstation Network wieder an den Start? Nachdem Sony den Termin verschieben musste, sollen die Server jetzt Ende Mai wieder bereitstehen. Die Untersuchungen zum Hacker-Angriff laufen derweil weiter.

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Ende April hieß es, Sonys Playstation Network solle spätestens bis zum vierten Mai wieder zur Verfügung stehen. Den Termin konnte das Unternehmen nicht einhalten. Zuletzt ließ Sony per Playstation-Blog verlauten, dass die Service-Techniker mit Hochdruck an der Wiederherstellung des Netzwerkes arbeiten würden. Jetzt heißt es, das Playstation-Network ginge Ende Mai wieder an den Start. 

Unterdessen untersucht das Unternehmen weiter den Hacker-Angriff. Hacker hatten sich Zugang zu den Sony-Servern verschafft und umfangreiche Kundendaten entwendet. Von dem Datenklau im Sony Playstation Network waren mehr als 70 Millionen Sony-Kunden weltweit betroffen.  

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Anonymous im Visier

Hinzu kommen rund 25 Millionen Nutzer-Accounts aus dem Sony Online Entertainment-Netzwerk. Das Computerspiele-Netzwerk wurde ebenfalls attackiert, Bankdaten wurden bei diesem Hacker-Raubzug im Gegensatz zur Cyberattacke auf das Playstation Network laut Sony aber nicht gestohlen.

Wer hinter den Angriffen steckt, ist nach wie vor unklar. Im Falle des Datenklaus im Playstation Network hatte Sony zuletzt aber die Hackergruppe Anonymous ins Visier genommen. Sony fand auf seinen Servern eine Datei namens "Anonymous".

DoS-Attacken legten Sony-Seiten lahm

Eindeutige Beweise konnte das Unternehmen aber bisher nicht ans Tageslicht bringen. Der Gruppe wird allerdings eine Mitschuld an dem Datenklau vorgeworfen: Sie hätte Sonys Sicherheitsabteilung abgelenkt. Anonymous hatte in den Wochen vor dem Angriff Webseiten des Unternehmens und das Playstaton Network mittels DoS-Attacken lahm gelegt. 

In der Vergangenheit war Anonymous auch bei anderen spektakulären Aktionen aktiv. Als die Finanzdienstleister Paypal und Mastercard erklärten, Spenden nicht mehr an das Enthüllungsportal Wikileaks weiterzuleiten, legte die Gruppe die Webseiten der Dienste ebenfalls lahm. 

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