Nachrichtenseiten von Internetdiensten abhängig

US-Studie: News-Seiten hängen immer stärker am Facebook-Tropf

US-Nachrichtenseiten hängen immer mehr von Branchenriesen wie Google oder auch Facebook ab, wie eine neue Studie zeigt. Die Dienste leiten Nutzer über Verweise auf die Nachrichtenseiten weiter. Vor allem Facebook wird immer wichtiger.

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Die US-Studie des Forschungsinstitutes Pew Research Center beweist erneut den zunehmenden Machtverlust traditioneller Medienhäuser. Sie verlieren die Kontrolle im Internetmarkt, denn dort lenken andere Unternehmen die Aufmerksamkeit: Aggregatoren wie Google oder soziale Netzwerke wie Facebook.

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In Zahlen: Der Studie zufolge würden 40 Prozent der Nutzer mittlerweile über Links auf US-Nachrichtenseiten gelangen. Die direkte Webadresse der jeweiligen Seite geben demnach nur noch 60 Prozent ein. Die Studie hat die 25 populärsten Nachrichtenwebseiten in den USA untersucht und dabei umfangreiche Statistiken des Marktforschungsinstituts Nielsen berücksichtigt.

Facebook immer bedeutender, Twitter spielt kaum eine Rolle

Mit durchschnittlich 30 Prozent führt Google den US-Nachrichtenseiten am meisten Nutzer zu. Allerdings variiert der Wert abhängig von der jeweiligen News-Seite stark: So erhält Topix.com fast zwei Drittel seiner Nutzer über Google, während Yahoo! nur 2,7 Prozent an Besuchern dem Konkurrenten zu verdanken hat. 

Immer bedeutender werden Soziale Netzwerke, allen voran Facebook: Das Unternehmen wird von fünf Webseiten, die die Studie unter die Lupe genommen hat, als die zweit- oder drittwichtigste Vermittlungsstelle für Nutzer genannt. So erhält Huffingtonpost.com etwa acht Prozent an Besuchern von Verweisen auf Facebook, die New York Times sechs Prozent. Bei Seiten wie AOLNews.com, MSNBC.com oder Topix spielt das soziale Netzwerk mit einen Prozent (noch) eine untergeordnete Rolle.  

Im Vergleich zu Google und Facebook ist der Mikroblogging-Dienst Twitter weniger bedeutsam für US-Nachrichtenseiten. Im Durchschnitt gelangen nur ein Prozent der Nutzer über auf Twitter gepostete Links zu den Webseiten. Spitzenreiter ist die LA Times, die 3,53 Prozent seines Traffics über den Dienst bezieht.

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