Erstaunliche Ähnlichkeiten zu Adobe Lightroom

ACDSee Pro 4.0 im Test: Bildverwaltung mit RAW-Unterstützung

Jedes moderne Betriebssystem - sei es Windows 7, Mac OS X oder Ubuntu 11.04 - bringt einen Betrachter für Bilder bereits ab Werk mit. Besonders die Bild- und Faxanzeige aus Windows besitzt aber nur einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang, sodass sich mancher Nutzer nach einer Alternative umsieht. Dabei bietet ACDSee in der Standard- und Pro-Variante eine solide Lösung, um große Bildbestände zu verwalten. Netzwelt wirft einen Blick auf die kostenpflichtige Pro-Variante der Anwendung.

Die Oberfläche von ACDSee sieht Adobe Lightroom sehr ähnlich. (Bild: Netzwelt)
Die Oberfläche von ACDSee sieht Adobe Lightroom sehr ähnlich. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preise und Varianten
  2. 2Fenster und Bibliotheken
  3. 3Kategorien und Meta-Daten
  4. 4Formate für Bild und Film
  5. 5Dateien direkt bearbeiten
  6. 6Fazit
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ACDSee hat eine lange Geschichte hinter sich: Die erste Version wurde bereits 1996 für das Betriebssystem Microsoft Windows 3.1 entwickelt, mit dem die Anzeige und Verwaltung großer Mengen an Fotos noch eine echte Herausforderung war. Während ACDSee noch vor wenigen Jahren zur Standardausrüstung jedes PCs gehört hat, haben Windows Vista und Windows 7 dem Programm ein Stück weit das Wasser abgegraben - schließlich bieten die Produkte von Microsoft schon selbst umfangreiche Multimedia-Fähigkeiten.

Preise und Varianten

Trotzdem lohnt sich ein Blick auf das Programm. Vielen Benutzern dürfte die Standard-Fassung ACDSee namens Foto Manager 12 bekannt sein, die gelegentlich als ältere Ausgabe auf den Heft-CDs gedruckter Computer-Magazine ausgeliefert wird. Bei einem Lizenzpreis von knapp 40 Euro ist die aktuelle Version aber so günstig, dass sie für jeden Nutzer erschwinglich sein dürfte. Neben dem Bildbetrachter existiert noch der sogenannte ACDSee Foto Editor, der sich auf die reine Bildbearbeitung spezialisiert hat und leider seit Version 2008 nicht mehr aktualisiert wurde. Auch die Spezialprogramme ACDSee Picture Frame Manager und ACDSee FotoSlate dürften für die Heimanwender eher weniger interessant sein als die Pro-Variante.

Dieser hat die Entwickler jüngst ein Update spendiert: Mit ACDSee Pro 4.0 wurde die Anwendung runderneuert und möchte nach Herstellerangaben zu aktuellen Konkurrenzprodukten wie Adobe Lightroom aufschließen. Der Listenpreis in Höhe von 175 Euro inklusive Mehrwertsteuer ist zwar hoch, für Programme in dieser Multimedia-Kategorie aber nicht überzogen. Bei Amazon und anderen Online-Shops ist das Programm mitunter noch etwas günstiger zu haben. Wer bereits irgendeine Anwendung der ACDSee-Reihe kostenpflichtig erworben hat, und sei das noch so lange her, kann für einen reduzierten Preis auf die neue Version aktualisieren. Leider gibt es ACDSee Pro 4.0 derzeit nur für Windows: Während auf der US-Webseite noch eine ältere Mac-Version zu sehen ist, haben die Entwickler es von der deutschen Seite schon gänzlich entfernt.

Die Installation von ACDSee Pro ist in wenigen Minuten erledigt. (Bild: Netzwelt)
Die Installation von ACDSee Pro ist in wenigen Minuten erledigt. (Bild: netzwelt)

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Vielleicht hätte man tatsächlich auch ein paar Worte zu weiteren Unterschieden 3 vs 4 verlieren können, die für viele Fotografen (welcher Art auch immer) wesentlich sind: Geotagging, Korrektur Chromatischer...

@ruhrblog: Danke für die Anmerkungen. Der Artikel war eher als Roundup gedacht, um neue Nutzer in das Programm einzuführen. Und es gibt ja durchaus ambitionierte "Otto Normalverbraucher", wie ich denke ;-)

Hallo Herr Franz, leider sind Sie offensichtlicht nicht so mit den Erfordernissen eines (Profi-) Fotografen vertraut, was leider gerade dann auffällt, wenn Sie versuchen eine (Profi-)Fotosoftware zu...

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