Kontrastkünstler
Mitsubishi HC 7000: LCD-Projektor im Test
Erst kostete der Mitsubishi HC 7000 stolze 3.500 Euro, jetzt nur noch 3.000. Aber im Internet bekommt man den LCD-Beamer sogar schon für knapp 2.000 Euro. Das macht den Projektor noch attraktiver, vor allem aber überzeugt er - so viel sei verraten - mit einem hohen Kontrast und einer superben Videoverarbeitung.
Inhaltsverzeichnis
- 1Technik und Kontrast
- 2Ausstattung, Handhabung und Design
- 3Farbe, Licht und Schärfe
- 4Sehtest Standardsignale
- 5HDTV-Sehtest
- 6Fazit
Technik und Kontrast
Da staunt der geneigte Käufer: Mitsubishi vermeldet einen rekordverdächtigen On-Off-Kontrast von 72.000:1, der mithilfe der dynamischen Automatikblende namens "Diamond Black" erzeugt werden soll. Im Messlabor zeigt sich, dass Mitsubishi nur ein bisschen übertrieben hat: Unsere Messungen im Modus "erhöhte Helligkeit" zeigen einen Maximalkontrast von 63.000:1, während der Wert bei korrekt eingestellter Farbtemperatur bei rund 37.000:1 liegt. Auch das ist umwerfend gut und macht Lust auf mehr. Das liegt vor allem am guten Schwarzwert von 0,01 Lumen , den die "Diamond Black"-Iris erzielt, indem sie in schwarzen Bildern fast das gesamte Licht ausblendet.
Der native Kontrast, den man auch als "Im-Bild-Kontrast" bezeichnet, liegt im Messlabor bei 4.100:1. Auch vor diesem Wert muss man den Hut ziehen - denn das schaffen nur ganz wenige Konkurrenten. Selbst der Ansi-Kontrast kann sich sehen lassen: 450:1. Im Inneren kommt die HQV-Videoverarbeitung von Silicon Optix und ein 1,6-fach-Zoom zum Einsatz, das durch die Verwendung einer weiteren Blende Streulicht unterdrückt.
Ausstattung, Handhabung und Design
Das Design gefällt ebenfalls: Das Gehäuse ist nicht komplett schwarz, sondern schimmert leicht violett. Zudem hat es doppelte Wände, die nicht nur besser vor Staub schützen, sondern auch die Kühlleistung verstärken sollen. Für hohe Flexibilität bei der Aufstellung sorgen 2-D-Lens-Shift, Zoom und Focus, die allesamt motorisch verstellbar sind.
Auf der Rückseite befinden sich zwei HDMI-Eingänge sowie eine YUV-Schnittstelle, die VGA-Buchse lässt sich für eine weitere YUV-Quelle oder für Scart-RGB-Signale nutzen. Den Bildbeschnitt kann man für jede Bildquelle separat anpassen und abspeichern. Die Bedienung des Beamers ist kinderleicht, hier finden sich auch Anfänger schnell zurecht - trotz des gewöhnungsbedürftigen Menüdesigns.


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